Young Scholars Forum

Konzept und Moderation:
Dr. Wang Yi, Teamleiterin der Abteilung Internationales,
Universität Hamburg

Referentin:
Stefanie Schaller, Universität Hamburg

Unterwegs auf Feldforschungsreise zu nationalen Gedenkorten in der Volksrepublik China

„Der Toten zu gedenken gehört zur menschlichen Kultur. Der Gefallenen zu gedenken, der gewaltsam Umgebrachten, derer, die im Kampf, im Bürgerkrieg oder Krieg umgekommen sind, gehört zur politischen Kultur.“

Mit diesen Worten leitet der Historiker Reinhart Koselleck 1994 seine Ausführungen zu Gedenkorten und Geschichtsgedenken ein. Wem oder was Staaten gedenken und welche Aspekte der Geschichte gelobt, kritisiert oder betrauert werden, hängt von ihrem politischen und historischen Selbstverständnis ab. Hierbei spielen Gedenkorte eine bedeutende Rolle bei der Kultivierung nationalen Bewusstseins und Zusammenhalts.

In Stefanie Schallers Forschungsprojekt gilt das Interesse den Funktionen staatlicher Gedenkorte in der Volksrepublik China und dem dadurch vermittelten Gedenken moderner Geschichte. Dafür hat sie zwischen März und November 2019 eine Feldstudie zu rund 50 Museen und Gedenkorten in 11 Provinzen und 17 Städten durchgeführt. Der Vortrag zum Thema beschäftigt sich mit der Planung und Durchführung der Feldstudie, den dabei gesammelten Impressionen sowie ersten daraus gezogenen Erkenntnissen.

Stefanie Schaller studierte Sinologie und Politikwissenschaft an der Universität Hamburg mit Auslandsaufenthalten in Peking und Hangzhou. Seit 2018 promoviert sie an der Universität Hamburg und der Fudan-Universität. Die vergangenen zwei Jahre lebte und forschte sie in Shanghai.

Young Scholars Forum

China entdecken, China erleben, China begreifen: Junge Wissenschaftler_innen reden von eigenen Erfahrungen

Sonntag, 04.10.2020, 19.30 Uhr  

Konzept und Moderation:
Dr. Wang Yi, Teamleiterin der Abteilung Internationales,
Universität Hamburg

Referentin:
Stefanie Schaller, Universität Hamburg

Unterwegs auf Feldforschungsreise zu nationalen Gedenkorten in der Volksrepublik China

„Der Toten zu gedenken gehört zur menschlichen Kultur. Der Gefallenen zu gedenken, der gewaltsam Umgebrachten, derer, die im Kampf, im Bürgerkrieg oder Krieg umgekommen sind, gehört zur politischen Kultur.“

Mit diesen Worten leitet der Historiker Reinhart Koselleck 1994 seine Ausführungen zu Gedenkorten und Geschichtsgedenken ein. Wem oder was Staaten gedenken und welche Aspekte der Geschichte gelobt, kritisiert oder betrauert werden, hängt von ihrem politischen und historischen Selbstverständnis ab. Hierbei spielen Gedenkorte eine bedeutende Rolle bei der Kultivierung nationalen Bewusstseins und Zusammenhalts.

In Stefanie Schallers Forschungsprojekt gilt das Interesse den Funktionen staatlicher Gedenkorte in der Volksrepublik China und dem dadurch vermittelten Gedenken moderner Geschichte. Dafür hat sie zwischen März und November 2019 eine Feldstudie zu rund 50 Museen und Gedenkorten in 11 Provinzen und 17 Städten durchgeführt. Der Vortrag zum Thema beschäftigt sich mit der Planung und Durchführung der Feldstudie, den dabei gesammelten Impressionen sowie ersten daraus gezogenen Erkenntnissen.

Stefanie Schaller studierte Sinologie und Politikwissenschaft an der Universität Hamburg mit Auslandsaufenthalten in Peking und Hangzhou. Seit 2018 promoviert sie an der Universität Hamburg und der Fudan-Universität. Die vergangenen zwei Jahre lebte und forschte sie in Shanghai.

Online auf Zoom – Den Einladungslink erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung.
Eintritt frei