Talentwettbewerb „Show me China“
15. November 2025
Am 15. November veranstaltete das Konfuzius-Institut Hamburg gemeinsam mit dem Chinesischen Generalkonsulat und der Hamburgischen Bürgerschaft den Talentwettbewerb „Show me China“. Zwanzig Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren präsentierten dabei nicht nur ihre vielfältigen Talente, sondern auch ihr Wissen über die chinesische Kultur.
Trotz typisch norddeutschem Herbstwetters herrschte im Yu-Garten eine warme Atmosphäre. Die Veranstaltung wurde von Alina Kurowski vom Konfuzius-Institut Hamburg eröffnet, die das Publikum herzlich begrüßte und durch das Programm führte.
Songbao Jin, stellvertretender Generalkonsul, richtete ebenfalls einige Worte an die Gäste. In seiner Rede lud er Kinder und Eltern dazu ein, in naher Zukunft selbst nach China zu reisen und das Land aus erster Hand zu entdecken.
Als Vertreter der Hamburgischen Bürgerschaft war Marco Wiesner dabei. Er begrüßte die Teilnehmenden nicht nur mit ermutigenden Worten, sondern nahm auch als Jurymitglied am Wettbewerb teil. Die Jury komplettierten Congcong Yin vom Chinesischen Generalkonsulat sowie Prof. Andreas Stier, der bereits beim Chinese-Bridge-Wettbewerb 2024 mitgewirkt hatte und dieses Mal die Einladung des Konfuzius-Instituts Hamburg freudig annahm.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten in drei Altersgruppen an. Den Anfang machten die 6- bis 9-jährigen, gefolgt von der Gruppe der 10- bis 14-jährigen. Den Abschluss bildeten die 15- bis 18-jährigen.
Die Darbietungen reichten von chinesischen Liedern und Gedichten über Klavierstücke, Taiji und Kung-Fu bis hin zu traditionellen Tänzen. Die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten großen Mut: Trotz Aufregung meisterten sie ihre Auftritte mit Bravour und wurden dafür mit viel Applaus belohnt. In den älteren Gruppen war bereits deutlich mehr Bühnenerfahrung spürbar – selbstbewusst und mit viel Gefühl präsentierten sie ihre Beiträge. Besonders die ältesten Jugendlichen überzeugten mit sorgfältig vorbereiteten Darbietungen und einem bemerkenswerten Verständnis für die chinesische Kultur.
Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt der Kung-Fu-Gruppe der Wu Dao Kung-Fu Schule. Mit Freihandformen und Waffen demonstrierten die Schülerinnen und Schüler ihr Können so eindrucksvoll, dass dem Publikum an mehreren Stellen der Atem stockte.
Bei der anschließenden Preisverleihung betonte die Jury noch einmal, wie beeindruckt sie von allen Darbietungen gewesen sei und wie schwer ihnen die Entscheidungen gefallen seien.
Dann wurden die Preise überreicht:
- In der jüngsten Gruppe gewann Sueye Mattig den ersten Platz. Sie hatte das Lied „Jasminblume“ auf dem Klavier gespielt und dazu gesungen.
- In der Gruppe der 10- bis 14-jährigen gingen Asia und Lea mit ihrem Tanz zu „Mángzhòng“ als Siegerinnen hervor.
- In der ältesten Gruppe entschloss sich die Jury nach längerer Überlegung zwei erste Preise zu vergeben. Der eine ging an die Kung-Fu Gruppe, die mit ihrer eindrucksvollen Performance hervorstach. Doch auch der elegante Fächertanz von Urte und Yade überzeugte die Jury und gewann den zweiten ersten Platz.
Zum entspannten Abschluss konnten alle Gäste noch drei Darbietungen der Elbe Chinesisch-Schule und der Hanhua Chinesisch-Schule genießen. Die farbenfrohen Tänze erhielten viel Applaus und bildeten einen schönen Abschluss eines rundum gelungenen Nachmittags.
Das Konfuzius-Institut Hamburg bedankt sich herzlich bei allen Mitorganisatoren und der engagierten Jury. Besonderer Dank gilt auch den Eltern und Lehrkräften, die die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen vor und während des Wettbewerbs unterstützt und ermutigt haben.
Wir würden uns sehr freuen, Sie und euch auch im kommenden Jahr beim Wettbewerb begrüßen zu dürfen!
Den chinesischen Artikel finden Sie hier.





















