Tag der chinesische Sprache

19. April 2026

Chinesisch ist seit 1973 eine der sechs offiziellen Amtssprachen der Vereinten Nationen. Insgesamt gibt es im Rahmen der Vereinten Nationen sechs offizielle Amts- und Arbeitssprachen, denen zu Ehren die UNESCO 2010 die sogenannten Language Days ins Leben gerufen hat. Der Tag der chinesischen Sprache wird seither jährlich am 20. April begangen, um die wachsende Bedeutung der chinesischen Sprache in Kultur, Wissenschaft und im internationalen Austausch zu würdigen.

Diesen besonderen Anlass wollte das Konfuzius-Institut Hamburg selbstverständlich ebenfalls feiern und lud interessierte Besucherinnen und Besucher in den Yu-Garten Hamburg ein. Zu Beginn der Veranstaltung erläuterte eine Mitarbeiterin des Konfuzius-Instituts Hamburg die Hintergründe des „Tags der chinesischen Sprache“ und erklärte, warum dieser ausgerechnet am 20. April, eine chin. Solartherme Gǔyǔ 谷雨 – „Getreideregen“) stattfindet: Zum Gedenken an den Beitrag von Cāngjié (仓颉), dem „Urvater der chinesischen Schrift“, und als Ausdruck des guten Wunsches, dass „alles gedeiht und sich prächtig entwickelt“.

Das diesjährige Programm stand zudem ganz im Zeichen der bevorstehenden Europawoche, die jedes Jahr Anfang Mai stattfindet. Um eine sprachliche und kulturelle Brücke zwischen China und Europa zu schlagen und den interkulturellen Dialog zu fördern, präsentierten internationale Freundinnen und Freunde des Konfuzius-Instituts ihre Heimatländer auf Chinesisch.

Den Auftakt machte Rafael Knolle mit einer Präsentation über Spanien, gefolgt von Michela Bevione, die Italien vorgestellte. Danach präsentierte Louisa Rio ihre Heimatregion Bretagne und brachte dazu eine Flasche Apfelcider mit. Den Abschluss bildete Levi Petersen mit einem Beitrag über die Leistungen von Bertha und Carl Benz.

Das neu erworbene Wissen wurde anschließend direkt auf spielerische Weise getestet: In interaktiven Quiz konnten die Teilnehmenden ihre Chinesischkenntnisse unter Beweis stellen. Auch in der Pause ergaben sich viele schöne Gespräche und wertvolle Austauschmomente.

Zum Abschluss standen weitere Spiele auf dem Programm – darunter spannende Schriftzeichenrätsel. Zunächst mussten die Teilnehmenden die Bedeutung verschiedener Schriftzeichen erraten. Danach galt es beim „Rückenschreiben“, die richtigen Zeichen zu erkennen. Besonders kreativ wurde es zum Schluss, als die Schriftzeichen mit dem eigenen Körper dargestellt wurden.

Das Konfuzius-Institut Hamburg freut sich sehr, gemeinsam mit so vielen interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Internationalen Tag der chinesischen Sprache gefeiert zu haben, und wünscht allen weiterhin viel Freude beim Chinesischlernen!

Möchten Sie auch Chinesisch lernen? Unsere neuen Kurse für das 2. Semester ab Mai 2026 sind noch buchbar. Wir würden uns sehr freuen, Sie bald in unseren Kursräumen begrüßen zu dürfen!

Den chinesischen Bericht finden Sie hier.