MultiKulti Fest 2025
28. Juni 2025
Am Nachmittag des 28. Juni herrschte bei strahlendem Sonnenschein ausgelassene Stimmung auf der Wiese des EGH-Studierendenwohnheims in Hamburg. Grund dafür war das alljährliche Multikultifest, das zahlreiche Studierende und Interessierte anzog.
Die Veranstaltung bot ein vielseitiges Programm mit internationalem Essen, Musikbühnen und kulturellem Austausch. Der chinesische Stand, organisiert vom Konfuzius-Institut Hamburg und dem Chinesischen Akademikerverein Hamburg, war einer der Publikumsmagneten des Tages.
Mit duftenden Speisen und kulturellen Darbietungen bot der Stand eine besondere Erfahrung: Besonders das Gericht Gong Bao Ji Ding (Kung-Pao-Hähnchen) kam gut an. Viele Besucherinnen und Besucher probierten es nicht nur, sondern versuchten sich auch an der chinesischen Aussprache des Namens. Im Bereich für chinesische Snacks sorgten Klassiker wie „Weiße Kaninchen“-Bonbons, Pflaumenbonbons und würzige Streifen für eine spontane „Kultur-Challenge des Probierens“ – begleitet von viel Gelächter.
Doch das Fest war mehr als nur eine kulinarische Reise. Auf der Bühne präsentierten Studierende Musik aus ihrer Heimat und animierten das Publikum zum Mitsingen und Tanzen. Auch die chinesische Musik war vertreten: Tan Zhen vom Konfuzius-Institut spielte das Gu-Zheng-Solo „Mit dem Boot durch Regen und Dunst“ – ein stimmungsvolles Stück, das Bilder traditioneller südchinesischer Landschaften heraufbeschwor. Liu Yinan von der Chinesischen Studierendenvereinigung interpretierte auf der Hulusi (chinesische Flöte) das Stück „Bambus unter dem Mondlicht“, dessen Klangbild eine ruhige, poetische Stimmung erzeugte. Den Abschluss bildeten chinesische Popsongs, die zum Mitsingen einluden.
„Das Fest ist nicht nur eine Bühne zum Präsentieren, sondern auch eine Brücke zur Verständigung“, sagte ein Teilnehmer aus Indien. „Ich habe heute zum ersten Mal Gu-Zheng gehört. Der Klang ist faszinierend – ich bin zwar kein Chinese, aber ich konnte die Emotionen in der Musik spüren.“ Eine chinesische Studentin ergänzte: „Solche Begegnungen sind bedeutungsvoller als Bilder und Texte auf dem Smartphone – sie sind echt.“
Ein herzlicher Dank gilt dem EGH, dem Chinesischen Akademikerverein Hamburg und allen, die am chinesischen Stand mitgewirkt haben.
Das Konfuzius-Institut Hamburg wird sich weiterhin dafür einsetzen, chinesische Kultur erlebbar zu machen und das gegenseitige Verständnis zwischen jungen Menschen aus China und Deutschland zu fördern.
Bilder von Yuanzheng Qin
Den chinesischen Artikel finden sie hier.









