Norddeutsches Laternenfest
28. Februar 2026
Am 28. Februar fand im Rahmen des Norddeutschen Laternenfestes in der Europa-Passage ein abwechslungsreiches Fest rund um die chinesische Kultur statt. Neben dem Chinesischen Generalkonsulat beteiligten sich zahlreiche weitere Organisationen und Unternehmen mit China-Bezug. Über den gesamten Tag hinweg herrschte ein buntes Treiben mit vielen interessierten Besucherinnen und Besuchern.
Ein besonderer Programmpunkt war die Preisverleihung des Lampionmalwettbewerbs, den das Konfuzius-Institut Hamburg bereits seit 15 Jahren veranstaltet. Im Jahr 2026 nahmen knapp 30 Klassen aus 14 Schulen aus Hamburg und Umgebung teil. Das diesjährige Thema lautete – passend zum chinesischen Mondkalender – „Jahr des Pferdes“. Mit großer Kreativität und viel Liebe zum Detail ließen die Schüler:innen ihrer Fantasie freien Lauf und gestalteten eindrucksvolle Lampions, die auf der Bühne und im Ausstellungsbereich von zahlreichen Gästen bestaunt wurden.
Die Auswahl der Gewinnerklassen übernahm eine deutsch-chinesische Jury, bestehend aus dem Hamburger Künstler und Kunstdozenten Ulf Ludzuweit, dem Vorsitzenden des Vereins Uni-Art Ni Lan sowie der Künstlerin und Lehrkraft am Konfuzius-Institut Hamburg, Jin Xuan. Angesichts der Vielzahl an fantasievollen und sorgfältig gestalteten Beiträgen fiel der Jury die Entscheidung sichtlich schwer.
Insgesamt wurden sechs Klassen ausgezeichnet. Die Preise waren als Klassenpreise konzipiert, sodass jeweils ein Lampion stellvertretend für die gesamte Lerngruppe prämiert wurde. Die Preisverleihung wurde in diesem Jahr vom chinesischen Generalkonsul LIN Dong sowie von der Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Carola Veit, vorgenommen.
Die dritten Preise gingen an die Freie Schule Hamburg, die Ida-Ehre-Schule sowie an die Klasse 4a der Schule Tegelweg. Die beiden zweiten Preise – jeweils ein Workshop zur chinesischen Kultur – erhielten der Phorms Campus Hamburg sowie die 7. Klasse der Modernen Schule Hamburg.
Der erste Preis wurde an die 9. Klasse der Modernen Schule Hamburg verliehen. Unter großem Applaus nahmen die Schülerinnen und Schüler ihre Auszeichnung entgegen.
Die Preisverleiher/Ehrengäste Herr LIN Dong, chinesischer Generalkonsul und Frau Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, besichtigten anschließend mit großem Interesse die Kulturstände. Am Stand vom Konfuzius-Institut Hamburg und Konfuzius-Institut Hannover gestaltete Frau Veit einen Lampion. Sie entschied sich für ein Bild des Feuerpferdes und schrieb mit dem Pinsel das Glückszeichen „福“ auf den roten Lampion.
Am dem Stand konnten Gäste außerdem kreative Lesezeichen mit ihrem persönlichen chinesischen Tierkreiszeichen mitnehmen, handgefertigte Lesezeichen im traditionellen Stil der Tuschemalerei erwerben oder sich ihren eigenen Namen in chinesischen Schriftzeichen übersetzen lassen. Letzteres erfreute sich besonders großer Beliebtheit: Die Lehrkraft des Konfuzius-Instituts Hamburg schrieb die Zeichen nicht nur in kunstvoller Kalligraphie, sondern erklärte zudem ihre Bedeutung und die richtige Aussprache – ein ganz besonderes und persönliches Andenken an das Laternenfest 2026.
Neben den zahlreichen Ständen erwartete die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit mitreißenden Löwentänzen, berührenden Musikdarbietungen, chinesischer Kampfkunst und traditionellen Tänzen – eine Darbietung beeindruckender als die nächste.
Das Norddeutsche Laternenfest 2026 bot also nicht nur ein vielfältiges Kulturprogramm, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit, jungen Menschen die chinesische Tradition näherzubringen und ihre kreative Auseinandersetzung mit dem Thema sichtbar zu würdigen.
Den chinesischen Artikel finden Sie hier.












