Levi Petersen holt den Weltmeistertitel beim „Chinese Bridge“-Wettbewerb
23. August 2026
Am 23. August 2026 fand in Xiamen, Fujian, das Weltfinale des 25. internationalen „Chinese Bridge“-Wettbewerbs für Studierende mit anschließender Preisverleihung statt.
Nach fünf anspruchsvollen Wettbewerbsrunden setzte sich Levi Benjamin Petersen, der vom Konfuzius-Institut Hamburg für den Wettbewerb ausgewählt und vorbereitet wurde, gegen 157 Teilnehmende aus 139 Ländern durch und wurde zum Weltmeister des Wettbewerbs gekürt.
Levis Weg zum „Chinese Bridge“-Finale begann im Herbst 2025. Nach einem einjährigen Studienaufenthalt an der Peking-Universität nahm er in Hamburg an der HSK-Prüfung teil. Dabei wurde er vom Konfuzius-Institut Hamburg auf den „Chinese Bridge“-Wettbewerb aufmerksam gemacht.
Sein Weg zur chinesischen Sprache begann allerdings nicht mit der Sinologie. Levi blickt auf eine ungewöhnliche künstlerische Ausbildung zurück: Von 2017 bis 2021 studierte er Schlagzeug an der Popakademie Baden-Württemberg und schloss sein Studium mit einem Bachelor of Arts ab. Eigentlich schien sein Weg als professioneller Musiker vorgezeichnet.
Die Corona-Pandemie brachte den Live-Musikbetrieb jedoch weitgehend zum Erliegen und wurde für Levi zum Wendepunkt. Im Herbst 2021 begann er ein Sinologiestudium an der Universität Hamburg und studiert dort zusätzlich Betriebswirtschaftslehre.
Mit seinem vielfältigen Hintergrund und seinen fundierten Chinesischkenntnissen stellte sich Levi schließlich der Herausforderung „Chinese Bridge“. In den folgenden Monaten galt es, sich auf die verschiedenen Wettbewerbsbereiche vorzubereiten: von chinesischer Sprache und Kultur über Geschichte, Literatur und Geografie bis hin zu Reden und künstlerischen Darbietungen.
Im Rückblick vergleicht Levi seine Reise mit einer Partie Schach: „Ich hatte das Gefühl, dass ich bei meinen Zügen vorne keine Angst haben musste, weil hinter mir das Konfuzius-Institut Hamburg-Team stand, das mich beraten und unterstützt hat.“, das mich beraten und unterstützt hat.“ Für ihn stand hinter jedem einzelnen „Zug“ die gemeinsame Überlegung und intensive Begleitung des Teams.
Die Vorbereitung war dabei ein fortlaufender Prozess. Inhalte wurden auf seinen Wissensstand und seine sprachlichen Stärken abgestimmt, Reden und Texte gemeinsam ausgearbeitet und die einzelnen Wettbewerbsbeiträge immer wieder verfeinert. Ziel war es, Levi dabei zu unterstützen, seine Chinesischkenntnisse und seine Persönlichkeit möglichst authentisch und sicher zu präsentieren.
Besonders die letzten Wochen vor dem Finale waren intensiv. Die fünf Wettbewerbsrunden verlangten nicht nur umfassendes Wissen über die chinesische Sprache und Kultur, sondern auch Spontaneität, Kreativität und die Fähigkeit, unter großem Zeitdruck sicher aufzutreten.
Am Ende zahlte sich die intensive Vorbereitung aus: Levi setzte sich gegen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 139 Ländern durch und holte den Weltmeistertitel nach Deutschland.
Sein Erfolg zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig Wege zum Chinesischlernen sein können. Vom Schlagzeugstudium über die Sinologie bis auf die internationale Bühne in Xiamen – Levis Geschichte verbindet Sprachbegeisterung, kulturelles Interesse, musikalisches Talent und viel persönliches Engagement.
Für Levi ist der Weltmeistertitel dabei nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch ein neuer Ausgangspunkt für seinen weiteren Weg mit der chinesischen Sprache und Kultur.
Den chinesischen Artikel finden Sie hier.







