Buddhas Weisheit

Auf der Seidenstraße reisten nicht nur Güter und Menschen. Auch der Buddhismus fand über diesen Weg in viele Länder, ausgehend von Indien über den Himalaya bis nach China und Japan. Längst sind seine Weisheiten auch in unserer Kultur präsent. Ein inspirierender Abend im chinesischen Teehaus an der Rothenbaumchaussee spürt den Weisheiten buddhistischer Philosophie auf vielfältige Weise nach – etwa in chinesischer Musik und in einer angeleiteten Meditation.

Dieser Abend stimmt ein auf das Osterfestival der Elbphilharmonie zum Thema »Seidenstraße«, welches wenige Tage später mit dem Werk »Buddha Passion« des chinesischen Komponisten Tan Dun eröffnet wird.

Mehr zum Thema “Seidenstraße” im Konfuzius-Institut am 8. März beim Young Scholar Forum und am 4. April beim 67. Deutsch-Chinesischen Dialog.

Qian Geng & Wang Ziheng

Für Qian Geng (The 8 Immortals) ist Kalligraphie keine Literatenkunst im Elfenbeinturm sondern performativer Körpereinsatz, der Pollock und Yves Klein auf großer Leinwand mitdenkt, und den Pinselstrich schon mal mit dem eigenen, von dicker Farbe triefenden Haarschopf ausführt.

Vom 8. bis 21. März veranstaltet unser Partner Agency& mit Ephemeral Rituals das Deutschlanddebüt von Qian Geng. Wir freuen uns Sie auf den Termin am 8. März im Projektraum Island Banksstraße 2a, 20097 Hamburg, hinzuweisen. Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr mit einer Einführung von David Wallraf (Noisexistance Festival). Die Performance von Qian Geng begleitet der Saxophonist Wang Ziheng. Weitere Informationen finden Sie hier.

Hauskonzert zum Mondfest

Das Hauskonzert des Konfuzius-Instituts ist inzwischen eine Tradition: Regelmäßig zum chinesischen Mondfest präsentiert das Institut sein Deutsch-Chinesisches Orchester und seinen Deutsch-Chinesischen Chor. Dabei bereichern ganz besondere Gäste das Programm. „Musik verbindet…“: Deutsche und Chinesen, Profis und Amateure – aber auch Musiker und das Publikum. Wie das Mondfest jedes Jahr Menschen von weither zusammenbringt, soll nun auch die Musik wirksam werden.

Höhepunkt des Abends ist eine gemeinsame Aufführung von Orchester und Chor eines bedeutenden chinesischen Werks, das sich gleichermaßen in der Instrumental- wie auch der Vokalkunst einer großen Beliebtheit erfreut und am besten gleich zum Mitsingen einlädt. Auch für die landestypischen kulinarischen Freuden ist gesorgt, denn beim Mondfest dürfen die traditionellen Mondkuchen selbstverständlich nicht fehlen.

Die Teilnehmerzahl ist stark begrenzt.

Ausstrahlung des Live-Mitschnitts via Youtube am Freitag, 02.10., 18.30 Uhr, danach auf Youtube-Kanal verfügbar.

Sommerabend im Hamburg Yu Garden

Ausstrahlung des Live-Mitschnitts via Youtube am Samstag, 27. Juni, 20.00 Uhr, danach auf Youtube-Kanal verfügbar.

Begrüßung:
Imke Homma, Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg
Chen Qiuyi, Restaurant Yu Garden

Moderation:
Mona Li

Musikerinnen:
Hu Zeren und Hao Yunqi

Mit dem ersten Sommerabend im Hamburg Yu Garden laden das dortige Konfuzius-Institut und die Gastronomie zu einer Premiere ein: Seit seiner Wiedereröffnung im Januar ist der Hamburg Yu Garden nun endlich auch ein sommerlicher Treffpunkt für Open-Air-Veranstaltungen aller Art. Der beschauliche Innenhof lädt nicht nur zum Verweilen ein, sondern bietet mit seinem Halbpavillon eine kleine Bühne. Bei Musik und einem guten Glas Wein kann hier der Ausklang des Tages genossen werden. Den Auftakt bildet der Auftritt zweier Hamburger Preisträgerinnen:

Zu Beginn des Jahres 2020 nahmen zwei Musikerinnen des Deutsch-Chinesischen Orchesterprojekts am Hamburger Instrumentalwettbewerb teil. Sie gewannen den Sonderpreis der Oscar-und-Vera-Ritter-Stiftung „Töne der Welt“. Das obligatorische Abschlusskonzert im März in der Hamburger Laeiszhalle musste aus gegebenem Anlass leider ausfallen. Darum gibt das Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg den beiden Musikerinnen zum Sommerstart eine Bühne, auf der sie jeweils an der 21-saitigen Griffbrettzither Guzheng die Gäste bezaubern werden.

Die deutschlandweit bekannte Guzheng-Musikerin und Leiterin des Orchesterprojekts vom Konfuzius-Institut Hamburg, Mona Li, ist die Mentorin der beiden jungen Musikerinnen. Sie wird eine Einführung in die Hintergründe des Instruments geben und die Stücke erläutern. Zudem wird sie über die Orchesterarbeit des Konfuzius-Instituts Hamburg informieren. Im Anschluss treten die Musikerinnen mit den Gästen in ein Gespräch über ihr Leben mit chinesischer Musik in Hamburg.

Das Gesprächskonzert bietet für 20-25 Gäste Platz, eine Anmeldung ist wegen der Hygieneschutzregeln erforderlich. Ein Mundschutz sollte mitgebracht werden, notfalls stellen wir ihn zur Verfügung.

Der Besuch des Sommerabends ist kostenfrei. Getränke können über die Gastronomie bestellt werden, ebenfalls Reservierung für anschließendes Abendessen möglich.

Die Symphoniker Hamburg zu Gast im Hamburg Yu Garden

Nach langer Zeit ohne Konzerte vor Publikum können die Symphoniker Hamburg kaum erwarten, endlich wieder öffentlich aufzutreten: Noch vor der offiziellen Saisoneröffnung am 20. September 2020 in der Laeiszhalle veranstalten sie in den kommenden Wochen eine Kammerkonzert-Open-Air-Reihe an verschiedenen Orten der Stadt. Darin sind unter anderem ein Tango-Streichquartett, vier Fagotte oder ein Bläserquintett zu erleben. Das erste Konzert der Reihe findet am Donnerstag, 27. August 2020, zu Gast beim Konfuzius-Institut im Hamburg Yu Garden statt.

Satoko Koike und Mihela Villalba Violine
Daniela Frank-Muntean Viola
Li Li Violoncello

Der Einlass ist um 16.45 Uhr.

Alle Konzerte dieser Reihe finden Sie hier.

Neue Stimmen – Zeitgenössische Klaviermusik und Literatur aus China

Moderne Klaviermusik im spannungsvollen Wechselspiel mit zeitgenössischer Lyrik: Yin Chiang (Klavier) und Dr. Marc Hermann (Lesung) nehmen Sie mit auf eine sommerliche Sinnesreise durch die aktuelle Kulturlandschaft Chinas.

Im Konzert „Neue Stimmen – Zeitgenössische Klaviermusik und Literatur aus China“ erwartet Sie eine einzigartige Kombination der im Westen weitgehend unbekannten jüngeren chinesischen Lyrik mit der ebenfalls meist nur Sachkundigen vertrauten „Neuen Musik“ aus China. Letztgenannte verbindet auf spannende und höchst kreative Weise Kompositionstechniken der westlichen Moderne mit oft volkstümlich geprägten Einflüssen der eigenen Tradition. Die Vertreter:innen der jüngeren Lyrik zeichnen sich durch einen erfrischend neuen, unpathetischen Ton aus, der teils lakonisch, teils ironisch-absurde Schlaglichter auf das Leben in China heute wirft.

Wir freuen uns, Yin Chiang und Dr. Marc Hermann mit ihrem Konzert am Samstag, den 27.08.2022, in Hamburg begrüßen zu dürfen. In der authentischen Atmosphäre des „Hamburg Yu Garden“ wird das Duo unter anderem Werke von dem in Hamburg lebenden Komponisten Chen Xiaoyong vorgetragen und gekonnt mit ausgewählter Lyrik in Beziehung gesetzt. Die Gedichte wurden vom Sinologen Dr. Hermann ins Deutsche übersetzt. So bietet diese anregende Konzertlesung einen bisher unentdeckten Einblick in Kultur und Leben des heutigen China.

Yin Chiang,
Klavier

Meisterschülerin von Pierre-Laurent Aimard, Hans Leygraf und Peter Lang. Sie absolvierte ein Diplom-und Magisterstudium im Konzertfach Klavier an der Universität Mozarteum Salzburg und erlangte ihr Konzertexamen an der Musikhochschule Köln. Sie war Stipendiatin u.a. des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Österreich, der Kunststiftung.
NRW und des Kulturministeriums NRW. Ihren ersten Auftritt als Solistin mit Orchester hatte sie als Elfjährige. Später in Europa trat sie u.a. mit der Salzburger Kammerphilharmonie und dem Kammerorchester Leopoldinum auf. Außerdem wurde sie u.a. zum Festival “Mozartwoche” Salzburg, Lucerne Festival Academy, Klangspuren Festival, Acanthes Festival eingeladen. Sie war die musikalische Leiterin der Produktionen “Die Edelweiß- piraten” und “Weiße Rose” in der Spielzeit von 2007 bis 2009 an der Kammeroper Köln. 2012 hat sie “C-Camerata”, ein Ensemble für zeitgenössische Musik, in Taipeh gegründet.

Marc Hermann,
Sinologe und Übersetzer

Er studierte Germanistik, Sinologie und Philosophie in Kiel, Shanghai und Bonn. Nach Lehrtätigkeit und Promotion in Sinologie an der Universität Bonn unterrichtete er von 2012 bis Anfang 2017 an der Tongji-Universität in Shanghai. Seit April 2017 ist er wieder als Dozent (Akademischer Rat) in der Sinologie der Universität Bonn tätig. Gleichzeitig hat er
sich als einer der aktivsten Übersetzer chinesischer Literatur (darunter Romane von Alai, Bi Feiyu, Su Tong und vielen anderen) etabliert.

Hauskonzert und Gewinnspiel-Rallye zum chinesischen Mondfest

++ Die Veranstaltung ist leider ausgebucht, bitte schreiben Sie uns eine Mail um auf die Warteliste gesetzt zu werden ++

Das Hauskonzert des Konfuzius-Instituts ist inzwischen eine Tradition: Regelmäßig zum chinesischen Mondfest präsentiert das Institut seine musikalischen Projekte. In diesem Jahr trägt die neu gegründete deutsch-chinesische Band des Konfuzius-Instituts „SiGn!“ ihre erfrischenden multimedialen Interpretationen anlässlich des Mondfestes vor. Zudem bereichern ganz besondere Gäste das Programm, wie das Hamburger Zheng-Ensemble unter der Leitung von Mona Li.

„Musik verbindet…“: Deutsche und Chinesen, Profis und Amateure – aber auch Musiker und das Publikum. Wie das Mondfest jedes Jahr Menschen von weither zusammenbringt, soll nun auch die Musik wirksam werden.

 

Bei der Gewinnspiel-Rallye haben die Teilnehmenden außerdem die Gelegenheit, ihr Wissen über chinesische Kultur zu testen und etwas dazuzulernen. Dabei bereitet das Konfuzius-Institut vielfältige Fragen, zum Beispiel zum chinesischen Mondfest, an verschiedenen Stationen im Hamburg Yu Garden, vor. Den Gewinnenden winken attraktive Preise, die unter anderem von Mandarin Stories GmbH gesponsert werden.

 

Auch für die landestypischen kulinarischen Freuden ist gesorgt, denn beim Mondfest dürfen die traditionellen Mondkuchen selbstverständlich nicht fehlen.

 

Der Eintritt ist frei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

Anmeldung erforderlich unter: www.ki-hh.de/veranstaltungen/anmeldung

 

Ein Deutsch-Chinesischer Liedernachmittag

Sopran: Anna Herbst

Bassbariton: Zhiyi Yang

Klavier: Matthias Veit

Moderation: Justus Wille

 

Das Konfuzius-Institut schlägt mit der Sopranistin Anna Herbst, dem Bassbariton Zhiyi Yang sowie dem Pianisten Matthias Veit eine kulturelle Brücke und weckt Interesse für chinesisches Liedgut.  Moderiert wird der Deutsch-Chinesische Liedernachmittag mit musikalischen Werken aus China und Deutschland von Justus Wille, Historischer Musikwissenschaftler, Sinologen, Künstlervermittler und Konzertveranstalter.

Trotz der fortgeschrittenen Globalisierung, gibt es zwischen Deutschland und China viele kulturelle Unterschiede, und aus künstlerischer Sicht sind gerade diese Unterschiede und die Exotik, die das jeweils „Fremde“ ausstrahlt, besonders faszinierend und inspirierend.

Die chinesische Musikkultur hatte lange Zeit wenig Kontakt zu europäischer Musik; sie hat einen ganz eigenen Entwicklungsweg genommen und war entweder streng höfisch und den Aristokraten vorbehalten, oder Volksmusik, bei der es eine ungemeine Vielfalt an Traditionen und Stilistiken gibt. Seit dem späten 19. Jh. kamen chinesische Musiker nach Europa, um hier zu studieren, und so entwickelte sich auch in China eine Kunstlied-Schule mit europäischem Einschlag.

Das Konfuzius-Institut präsentiert ein bilaterales Lied-Programm, in dem die Vortragenden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Kulturen musikalisch ausleuchten. Dabei ist es sehr spannend zu sehen, wie viele Gemeinsamkeiten es auf künstlerischer Ebene zwischen den beiden Ländern gibt.

Der Deutsch-Chinesische Liedernachmittag findet im Rahmen der „CHINA TIME 2022“ statt, eine Initiative der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg.

Hamburg-Shanghai Network

Das Konfuzius-Institut lädt zu einem geselligen Abend mit Networking ein. Bei dem diesjährigen Hamburg-Shanghai Network handelt es sich um eine Kooperationsveranstaltung des Konfuzius-Institut Hamburg und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT Hamburg).

Einleitend spricht Dr. Sophie Fetthauer über das Verhältnis der NS-Flüchtlinge im Shanghaier Exil zu chinesischer Musik. Die Beziehung zwischen NS-Flüchtlingen und Chinesen in den 1930er und 1940er Jahren wird von der Forschung teils positiv als Freundschaft, teils negativ vor dem Hintergrund eines Kulturschocks interpretiert. Ziel des Vortrags ist es, dieses Verhältnis einmal genauer aus musikalischer Perspektive zu bestimmen. Die Beziehung der Flüchtlinge zu chinesischer Musik zeigt sich unter anderem in überlieferten Zeitungsartikeln und Memoiren. Es wird deutlich, wie variabel, vor allem aber abhängig dieses Verhältnis vom individuellen Wissen und der jeweiligen Erfahrung der Flüchtlinge war.

Die Pianistin Alexandra Sostmann setzt sich mit ihrer Darbietung von Klavierwerken Wolfgang Fraenkels und Sang Tongs mit der Neuen Musik dieser Zeit auseinander. Frau Fetthauer lässt diesbezüglich einen kurzen Einblick in die Musik Fraenkels und Tongs, ihre Besonderheiten und die daraus resultierenden Einflüsse in ihren Vortrag einfließen.

Beim anschließenden geselligen Teil mit chinesischen und deutschen Snacks und Getränken haben die Gäste die Möglichkeit, sich miteinander sowie mit den Referierenden zum Thema auszutauschen.

Der Vortrag findet in deutscher Sprache statt.

Musikalischer Zauber auf der Erhu: Solokonzert mit Dong Jinming

Wie können all diese Klänge auf einem Instrument mit nur zwei Saiten hervorgebracht werden? Die Erhu, eine zweiseitige Kniegeige aus China, macht es möglich: Mit ihrem Resonanzkörper aus Mahagoni-Holz, dem Resonanzfell aus Schlangenleder und dem Bogen aus Bambus und Pferdehaaren… Der besondere musikalische Genuss liegt aber auch mehr an der vielseitigen und einfühlsamen Spielweise des international bekannten Solisten aus Nanjing: Dong Jinming.

Als eines der populärsten Instrumente in China verkörpert die Erhu wie kein anderes die Vielfalt des großen Landes. Während ihre über Tausend Jahre alten Ursprünge auf zentralasiatische Einflüsse zurückgehen, ist die Erhu heutzutage in unterschiedlichen Varianten als eines der beliebtesten Soloinstrumente in Parks und Konzertsälen ebenso zugegen, wie auch in nahezu jeder orchestralen Besetzung. Ihre musikalische Vielfalt spiegelt sich in den unterschiedlichen nord- und südchinesischen Stilen ebenso wider, wie in den mannigfaltigen Spieltechniken. In seiner temperamentvollen Art führt der Solist in die Geschichte und Geschichten des Instruments und der Stücke ein. Und er ergänzt sein Repertoire um die eine oder andere Überraschung.

Dong Jinming gab sein Debut in Deutschland vor fast dreißig Jahren. Seither war er mehrfach in Hamburg, zuletzt im Rahmen der CHINA TIME 2016. Dong hat sich nicht nur als Solist international einen Namen gemacht, sondern auch als Gründer des eigenen Ensembles „Jinling Dragon World Music Band“, sowie als grenzenüberschreitender Musiker, der sich auch Klassik und Jazz öffnet und mit zahlreichen europäischen Musikerinnen und Musikern zusammengearbeitet hat. Darüber hinaus hat Dong in seiner Heimatstadt Nanjing das erfolgreiche Musikfestival „Jiangsu International Jazz and World Music Festival“ ins Leben gerufen und zahlreichen Studierenden aus aller Welt auf der Erhu unterrichtet.