Vortrag

What was the Terracotta Army for?

Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal Hamburg
 
Montag, 05.12.2016, 19:00 Uhr
 
Prof. Dr. Eugene Y. Wang, Professor für asiatische Kunst an der Universität Harvard
 
The terracotta army at the First Emperor's tomb site remains a source of wonder. What is it, then, that we should really be wondering about? What is it, then, that they perform? What is the script on which the performance is based? These are the questions Eugene Y. Wang will address in his presentation.
 
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Veranstaltungen aus unserem Archiv:

 

Kunst und Musik im chinesischen Alltag –

Betrachtungen mit grenzüberschreitenden Erkenntnissen

Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67
 
Donnerstag, 01.09.2016, 18:30 Uhr
 
Prof. Wang Zhongyan, Sopranistin, Musikprofessorin an der Universität Xiamen
Prof. Dr. Guan Hongshi, Professor im Fachbereich Kunst der Universität Xiamen

 
Es sind immer die gleichen Melodien, die jeder Chinese als Ohrwurm mit sich trägt und mitsummen kann, im Inland wie auch im Ausland. Indem die chinesischen Volks- und Kunstlieder stets wiederholt werden, erscheinen viele Gedanken und Gefühle vergangener Zeiten zu denen von heute nicht fern. Der Vortrag von Frau Wang wird anhand der Vorführung und Interpretation populärer Kunst- und Volkslieder Chinas erörtern, wie Handlungsschemata und Motivbewusstsein Bilder aus der Vergangenheit erzeugen.
 
Herr Professor Guan führt anschließend in ein Kunstverständnis ein, das davon zeugt, wie das Malen von Bildern zur Natur des Menschen gehört. Guans Streifzug durch die Geschichte der Malerei basiert auf fachlichen Kenntnissen, die weit über die der traditionellen chinesischen Malerei hinausreichen und immer wieder Fragen nach der universellen Ästhetik des Alltags aufwerfen.
 
Die beiden Referenten der Universität Xiamen haben für ihr wissenschaftliches und künstlerisches Wirken zahlreiche Auszeichnungen erhalten und versprechen unterhaltsame wie auch lehrreiche Betrachtungen zu den Freuden des Alltags.
 
In Kooperation mit dem Deutsch-Chinesischen Kindergarten Hamburg
 

Yuan Shikai und Chinas Weg in die Moderne

Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal Shanghai
 
Montag, 6. Juni 2016, 19.00 Uhr
 
Dr. Thomas Weyrauch, Gießen
 
Zum 100. Todestag des am 6. Juni 1916 verstorbenen Yuan Shikai beleuchtet Dr. Thomas Weyrauch die Rolle eines der schillerndsten Politiker im modernen China. Yuan bekleidete vor 1898 hohe zivile und militärische Ämter und geriet infolgedessen in Gegnerschaft zu Kang Youwei, dem exponiertesten Reformer der Qing-Monarchie. Dennoch war es Yuan, der ab 1905 wesentliche Erneuerungen im Staats- und Bildungswesen vorantrieb. Mit der Revolution von 1911 wurde Yuan Präsident der neu gegründeten Republik China. Ein Staatsstreich entmachtete jedoch die Revolutionäre. Nachdem Yuan für kurze Zeit die Kaiserherrschaft restaurierte und sich selbst auf den Thron erhob, starb er unter mysteriösen Umständen. Hierauf folgten die Dismembration Chinas und die japanische Intervention. Das Trauma der Staatszersplitterung als Leitmotiv der aktuellen innerchinesischen Beziehung zwischen Taiwan und dem chinesischen Festland, sowie die Instrumentalisierung von Sorgen um den möglichen Zerfall des Staates führen als Spätfolge letztlich 100 Jahre nach Yuans Ableben in die Problematik der Gegenwart.
 
Dr. Thomas Weyrauch ist Jurist und hat sich mit zahlreichen Publikationen zu China einen Namen gemacht, sein besonderes Interesse gilt den republikanischen Strömungen im China des 20. Jahrhunderts und der Rolle Taiwans.
 
 
 

Das Bild Chinas in deutschsprachiger Werbung

Ethnostereotype zum "Reich der Mitte" - Ergebnisse aus dem aktuellen deutsch-chinesischen Imagereport
 
Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal Shanghai
 
Mittwoch, 23.03.2016, 19:00 Uhr
 
JunProf Dr. Friedemann Vogel, Juniorprofessor für Medienlinguistik und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Medienkulturwissenschaft, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg
 
Werbung umgibt uns tagtäglich und in großer Menge. Damit sie dennoch wahrgenommen wird, werden ihr gerne verschiedener Stereotype, Klischees und Vorurteile zugrunde gelegt. Der Vortrag stellt erste Ergebnisse des aktuellen deutsch-chinesischen Imagereports (CDI) vor und zeigt, welche Bilder über Chinesen und China in deutschsprachigen Werbemedien vermittelt werden. Außerdem wird diskutiert, welche Folgen diese Ethnostereotype für die interkulturelle Kommunikation zwischen Deutschen und Chinesen haben können. Der Referent JunProf Dr. Friedemann Vogel ist seit 2012 Juniorprofessor für Medienlinguistik. Er hat in Heidelberg Germanistik, Psychologie und Philosophie studiert und arbeitet an dem Projekt zum deutsch-chinesischen Imagereport (CD) in enger Kooperation mit der Beijing Foreign Studies University, China (www.cdi.friedemann-vogel.de).
 
 
 

Flüchtlinge und Digitale Vernetzung: Ein Blick auf Hong Kong

 
Sonntag, 01.11.2015, 19:00 Uhr
Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67
 
Assoc. Prof. Dr. Saskia Witteborn, School of Journalism and Communication, Chinese University of Hong Kong
 
Während Europa mehr denn je mit vielschichtigen Problemen von außereuropäischen Flüchtlingen konfrontiert ist, steht auch Asien vor immensen Herausforderungen. Welche historischen Erfahrungen sind insbesondere im südchinesischen Hongkong vorhanden, welche Lehren lassen sich daraus ziehen? Und wie ist es um die derzeitige rechtlich-politische und soziale Situation für Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge bestellt? Die in Hongkong lebende Kommunikationswissenschaftlerin Assoc. Prof. Dr. Saskia Witteborn hinterfragt die Begrifflichkeiten (Asylsuchende, Geflüchtete, Flüchtling etc.) und untersucht die Rolle von neuen Kommunikationstechnologien bei der Migration, wie „forced migrants“ in Hongkong neue Technologien nutzen und welche Möglichkeiten dies für soziale und politische Intervention eröffnet. Dabei geht sie auch auf die Frage ein, wie die Situation in Europa sich mit der in Hongkong vergleichen lässt.
 
 

Wollen der Westen und China einander verstehen?

 
Mittwoch, 15.07.2015, 19:00 Uhr
 
Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal OG
 
Dr. Hu Chunchun, Tongji-Universität, Shanghai
 
Von einer Verständigung zwischen China und dem Westen kann beim besten Willen nicht die Rede sein. Dabei machen sich Chinesen mit ihrer etwaigen Selbsterkenntnis der Unmöglichkeit zur Kommunikation nicht weniger schuldig als der Westen, der seinerseits versucht, China an vorgegebene Schablonen anzupassen. Oft wird übersehen, dass die Frage nach dem Chinesisch-Sein nicht ohne Weiteres zu beantworten ist und nach neuen Denkmustern verlangt - eine Herausforderung, der sich sowohl China als auch der Westen stellen muss. Für Dr. Hu Chunchun könnte sich eine solche ideelle wie praktische Auseinandersetzung mit China - und dies im ständigen Dialog mit dem Westen - als fruchtbar für ein besseres Verständnis der Moderne überhaupt erweisen.
 
Dr. Hu Chunchun ist Associate Professor für deutsche Literatur an der Tongji-Universität in Shanghai und Vizedirektor des dortigen Deutschlandforschungszentrums. Von 2007 bis 2013 leitete er das Konfuzius-Institut in Hannover. Promoviert wurde er 2003 an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zur bundesrepublikanischen Literatur der 1950er Jahre.
 
 
 
 

Vortrag des Quartals zur "Langen Nacht der Konsulate"

Ort: Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal EG
 
Donnerstag, 21. 05.2015, 20.00-21.00 Uhr
 
„Ein chinesisches Sprichwort sagt….“:
Wenn in der Welt der Konsulate sprachliche Verwirrung aufkommt
 
Gibt es im konsularischen Dienst nicht viele Regeln und Gepflogenheiten, die auf internationalen Standards basieren? Doch wie ist es mit den kulturellen Besonderheiten? Am deutlichsten werden die Unterschiede sichtbar, wenn es zu sprachlichen Verwirrungen kommt. So manche Biographie eines Politikers oder Diplomaten ist geprägt von Irrtümern, mal selbst verursacht, mal vom Dolmetscher befördert…
Anlässlich der „Langen Nacht der Konsulate“ lädt das Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg zu seinem Quartalsvortrag der besonderen Art ein: Der Schauspieler Ulrich Bildstein trägt Anekdoten aus der Welt der Konsulate und diplomatischen Begegnungen zwischen China und Deutschland vor, die aus den unterschiedlichsten Quellen zusammen getragen wurden. Das Team des Konfuzius-Instituts erläutert dem Publikum anhand ausgewählter Irrtümer den Witz so manchen sprachlichen Durcheinanders. Den gesamten Abend hat der Pavillon geöffnet und lädt zum Verweilen bei Getränken und Snacks ein – diplomatische Fettnäpfchen stehen hier niemandem im Weg!
 
Eintritt frei
 
 
 
Mittwoch, 18.03.2015, 19:00 Uhr
 

Beziehungen China - Israel: „The Untold Story“

 
Marianna Levtov M.A., Entsandte des Staates Israel, Doktorandin an der Freien Universität, Berlin/Tel Aviv
 
Denkt man an Beziehungen zwischen China und Israel, so scheinen diese beiden Staaten zunächst nichts gemeinsam zu haben. Noch weniger scheinen Handelsbeziehungen vor Ende des kalten Krieges vorstellbar zu sein. Untersucht man dies jedoch genauer, insbesondere auch in geschichtlicher Hinsicht, so finden sich immer feinere Strukturen, ja, versteckte Handelsbeziehungen bereits lange vor dieser Zeit. Beide Staaten wurden fast zur gleichen Zeit gegründet. Und auch wenn Chinesen ähnlich wie Juden in Geschichte und Gegenwart ganz unterschiedliche Beweggründe auseinander führen, so bringen sie Verwandte heute überall in der Welt zusammen. In diesem Vortrag wird die interessante und vielfältige Geschichte der Beziehungen beider Staaten insbesondere von historischer und ökonomischer Seite her beleuchtet werden.
 
Marianna Levtov ist Doktorandin an der Freien Universität Berlin und verfügt über reichhaltige Archiveinblicke und Forschungserkenntnisse zu dieser wenig beachteten Geschichte.
 
Kooperationspartner: Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.
 
Eintritt: frei
 
 
 
Mittwoch, 10.12.2014, 19:00 Uhr
 

Vortrag des Quartals: China und der Erste Weltkrieg

 
Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal OG
 
Prof. Dr. Klaus Mühlhahn, Ostasiatisches Seminar, Vizepräsident der Freien Universität, Berlin
 
Der Erste Weltkrieg war ein internationaler Krieg, seine wesentlichen Ursachen und größten Wirkungen aber betrafen die Innenpolitik und die gesellschaftliche Ordnung der teilnehmenden Staaten. Will man die Bedeutung des Weltkrieges für China herausarbeiten, ist daher ein breiter historiographischer Ansatz notwendig, der neben den diplomatischen und militärischen Geschehnissen vor allem die innenpolitischen, gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhänge berücksichtigt. Der Erste Weltkrieg stellt für das militärisch kaum involvierte China eine tiefe Zäsur dar. Die Folgen des Krieges veränderten sowohl Chinas Stellung in der internationalen Politik als auch dessen innenpolitische und soziale Verhältnisse grundlegend.
 
Professor Klaus Mühlhahn ist aus zahlreichen Publikationen bekannt für seine Beschäftigung mit der Kultur- und Sozialgeschichte des modernen Chinas sowie der vergleichenden und transnationalen Geschichte.
 
Eintritt: 8 Euro (erm. 5 Euro)
 
 
 
Mittwoch, 24.09.2014, 19 Uhr

Die chinesische Kunst der Zukunftsgestaltung Moulüe und deren praktische Umsetzung

Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal OG
 
Prof. em. Dr. phil. Dr. iur. Harro von Senger
 
China könnte als "Reich des langen Atems" bezeichnet werden. Supraplanung (moulüe) eröffnet  Denkhorizonte, von denen man im Westen kaum eine Ahnung hat. Aber im Reich der Mitte prägt zu Beginn des 21. Jahrhunderts diese chinesische Kunst der Zukunftsgestaltung  Denken und Vorgehensweisen chinesischer Führungspersonen in Politik und Wirtschaft. Auf welchen geistigen Quellen beruht Supraplanung? Wie können  Menschen hierzulande  sie sich nutzbar machen? 
 
Das Konfuzius-Institut freut sich, Herrn Professor em. Dr. Dr. Harro von Senger in Hamburg begrüßen zu dürfen. Er ist einer der meistgelesenen Autoren sinologischer Forschung und Experte für chinesisches Recht. Seine Werke über Strategeme wurden in 15 Sprachen übersetzt. Ein Buch kam als Blindenhörbuch heraus. Er veröffentlichte unter anderem eine kritische Neuübersetzung von Meister Suns Kriegskanon (2011), das erste westliche Buch über Moulüe – Supraplanung (2008) sowie die Moulüe-Fibel Die Klaviatur der 36 Strategeme (2013). Siehe auch www.36strategeme.ch und und www.supraplanung.eu.
 
In seinem Vortrag beleuchtet Professor Dr. Dr. Harro von Senger geistige Grundlagen der Supraplanung und deren Umsetzung im aktuellen politischen und wirtschaftlichen Umfeld.
 
Abendkasse: € 8,- / € 5,- (ermäßigt)
 
 
 
Freitag, 20.06.2013, 19:00 Uhr

Kultur des Schenkens in China. Traditionelle Normen und gegenwärtige Auswüchse

Ort: Chinesisches Teehaus "Hamburg Yu Garden", Feldbrunnenstraße 67, Saal OG
 
Prof. Dr. Peng Lin, Qinghua Universität, Beijing
 
In der heutigen chinesischen Gesellschaft entspringt das Schenken nicht mehr einfach nur einem inneren Gefühl und Wunsch zum Schenken. Es entwickelte sich zu einem Mittel und dient dem Tausch und Nutzen. Warum wurden „Riten“ in der traditionellen Kultur Chinas so wertgeschätzt? Welche Verbindung besteht zwischen „Riten“, „Etikette“ und dem Schenken? Wurde an traditionellen Feiertagen schon immer zu Banketten eingeladen und die Sitte gepflegt, nicht selten sehr teure Geschenke auszutauschen? Warum hat die Kultur des Schenkens in China einen üblen Geschmack angenommen und welche Gegenstrategien gibt es, welche sind aus konfuzianischer Schule überliefert? Diese und andere Fragen beleuchtet Professor Peng Lin in seinem Vortrag, in dessen Rahmen jeder Gast ein kleines Geschenk erhält.

Text in Anlehnung an ein Interview von Wang Jian mit dem Referenten über „Das Wesen der und die Wertschätzung gegenüber den Riten“, 30.9.2013.
http://news.tsinghua.edu.cn/publish/news/4207/2013/201309301059517775729...
 
 
 
Mittwoch, 19.03.2014, 19 Uhr
 

Chinesische Firmenübernahmen in Deutschland:
Chance oder Risiko?

Ort: Chinesisches Teehaus "Hamburg Yu Garden", Feldbrunnenstraße 67,  Saal OG

Cora Jungbluth, Programm Deutschland und Asien
Bertelsmann Stiftung, Gütersloh

Ein neues Phänomen macht sich seit etwa drei Jahren verstärkt im Rahmen der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen bemerkbar: Immer mehr deutsche Firmen werden von chinesischen Unternehmen aufgekauft. Bedeutet dieser „Aufbruch nach Westen“ – so der Titel einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung zum Thema – eine Gefahr für deutsche Arbeitsplätze und Spitzentechnologie? Oder liegt darin eher eine Chance für das langfristige Überleben der Unternehmen und ihre Wettbewerbsfähigkeit?

Cora Jungbluth, Autorin der Bertelsmann-Studie, stellt die aktuelle Entwicklung dar und wirft einen Blick in die Zukunft.

Eintrit: 8 Euro / 5 Euro (ermäßigt)
 
 
 
Mittwoch, 13.11.2013, 18:15-19:45 Uhr
Ort: Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut, E.-Siemers-Allee 1 (Flügel Ost), Raum 123

Shifting Fortunes and Misfortunes of Buddhism in Modern China

 
Prof. Dr. Mario Poceski, University of Florida/Universität Hamburg
 
The lecture will explore the turbulent history of Buddhism in modern China, in relation to the main historical events and sociopolitical developments that shaped China’s often frustrating attempts to come to terms with modernity. Starting with the notable attempts to revive Buddhism during the Republican period (1911-1949), the lecture will go on examining the negative impacts of the persecution that Buddhism suffered during the violent Cultural Revolution, the revival of Buddhist institutions, pilgrimage sites, and popular practices during the last several decades, the intersections of religion and politics, and the current globalization of Buddhism.
 

You find more detailed information on the homepage of our co-operation partner, the Numata Center for Buddhist Studies. The Numata Center for Buddhist Studies at the University of Hamburg, founded in 2007, has a unique position in the academic world of continental Europe. It aims to strengthen the study of Buddhism, promote understanding of all aspects of Buddhism among the public, and serve as a forum for discussions and other events.
 
 
Mittwoch, 14.8.2013, 19:00 Uhr
Chinesisches Teehaus "Hamburg Yu Garden", Feldbrunnenstraße 67, Saal OG
 

Deutscher Kolonialismus in China und Hamburg: Geschichte und Erinnerung.

 
PD Dr. Susanne Kuß, Universität Bern
Ein Beitrag zur Ausstellung freedom roads! koloniale straßennamen • postkoloniale erinnerungskultur im Kunsthaus Hamburg
Deutsche Kolonialgeschichte fand nicht nur in Afrika und der Südsee statt. Von 1898 bis 1914 gab es auch in China eine deutsche Kolonie, die „Musterkolonie“ Kiautschou (heute: Hafenstadt Qingdao). Die Historikerin PD Dr. Susanne Kuß von der Universität Bern begibt sich auf die Spuren des deutschen Kolonialismus in China und beleuchtet auch die Rolle Hamburgs. Sie zeigt auf, wie heute mit diesem sehr speziellen Zeitraum der deutsch-chinesischen Beziehungen in Deutschland und in China umgegangen wird. Der Vortrag findet statt in Kooperation mit der Ausstellung freedom roads! koloniale straßennamen • postkoloniale erinnerungskultur im Kunsthaus Hamburg (13.8. - 22.9.2013 www.freedom-roads.de).
Eintritt: 8 Euro / 5 Euro
 
 
Mittwoch, 10.4.2013, 19 Uhr
Chinesisches Teehaus "Hamburg Yu Garden", Feldbrunnenstraße 67, Saal OG
 

Aushängeschild oder Auslaufmodell? Die Modernisierung der „Fabrik der Welt“ im chinesischen Perlflussdelta

 
Dr. Christian Wuttke, Institut Arbeit und Wirtschaft, Universität Bremen

 
Das Perlflussdelta in der Provinz Guangdong ist eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen Chinas. Doch auch die negativen Begleiterscheinungen des Aufschwungs – etwa die hohe Umweltbelastung – sind hier besonders deutlich sichtbar. Heute steht die einstige Vorreiterregion am Scheideweg: Gelingt der Wandel von der arbeitsintensiven Massenproduktion zur sauberen und wissensintensiven Hochtechnologie? Welchen Beitrag können neue Strategien der Stadtplanung und Regionalentwicklung dazu leisten? Kurz nach Eröffnung der Internationalen Bauausstellung Hamburg gibt Dr. Christian Wuttke von der Universität Bremen einen Einblick, wie in China die moderne Stadt geplant wird.
 
Abendkasse: € 8,- (erm. € 5,-)
 
 
Mittwoch, 8.5.2013, 19:00 Uhr
Chinesisches Teehaus "Hamburg Yu Garden", Feldbrunnenstraße 67, Saal OG
 

Deutsche und chinesische Christen – unbegrenzter Austausch oder Gott mit Grenzen?

Eine Nachlese zum Kirchentag in Hamburg

 
Dr. Katrin Fiedler, Ostasienreferentin NMZ – Nordelbisches Missionszentrum
 
Der Dialog unter deutschen und chinesischen Christen hat eine lange Tradition und ist zugleich gekennzeichnet von vielschichtigen sprachlich-kulturellen, politischen und historisch bedingten Herausforderungen. Wenige Tage nach dem Hamburger Kirchentag bietet der Vortrag Einblick in Geschichte und Gegenwart des protestantischen Christentums in China. Gleichzeitig werden in einer Nachlese zum Kirchentag die jüngsten deutsch-chinesischen Begegnungen kirchlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure im Hamburger Raum zusammengefasst und ausgewertet. Die Referentin ist Sinologin und leitet die China InfoStelle, eine kirchlich getragene Fachstelle zum Thema Religionen und Kirche in China.
 
Abendkasse: € 8,- (erm. € 5,-)