Die chinesische Schrift

Prof. em. Dr. Hans Stumpfeldt
Eigenartig ist die chinesische Schrift unter allen heute gebräuchlichen Schriften der Welt. Nicht zuletzt durch sie hat sich das traditionelle China von seinen Nachbarn abgegrenzt und durch sie seine Identität definiert. Bis ins 21. Jahrhundert lassen die Gebrauchsformen dieser Schrift auch stets politische Implikationen erkennen.
Die Eigenarten dieser Schrift, von den Ursprüngen angefangen, werden in Überblicksdarstellungen meist nur unzulänglich oder gar falsch dargestellt, doch über manche damit verbundenen Probleme streiten auch die Wissenschaftler. Hierzu werden die beiden ersten Vorträge Aufschlüsse vermitteln.
In keiner anderen Kultur gewann die „Schönschrift“, die Kalligraphie, eine vergleichbare Bedeutung wie in China. Auch deren Hervorbringungen haben ihre „Geheimnisse“, nicht nur die Geheimschriften: weitgehend unbekannt, aber doch zu entschlüsseln.

Jeder Vortrag wird zusätzlich durch eine Ausstellung von 10 bis 20 Bildtafeln begleitet, die Hintergründe zu dem Thema des jeweiligen Vortrags vermitteln. Empfehlenswert ist, diese Ausstellung vor den Vorträgen anzusehen.
 

In Zusammenarbeit mit:
Hamburger Sinologische Gesellschaft e.V.
 
Hier finden Sie die Videomitschnitte zu der Vortragsreihe:
 
18.11.2011: Teil I
Die Rätsel der Anfänge
16.12.2012: Teil II
Die Strukturen der Zeichen
13.01.2012: Teil III
Die Zauber der Kalligrafie
(03.02.2012: Teil IV)
Die Geheimnisse der Geheimschriften - Dieser Teil des Vortrags ist leider ausgefallen und konnte nicht nachgeholt werden.