Deutsch-Chinesischer Dialog

Wie könnten sich fremde Kulturen besser begegnen und kennen lernen als im Dialog miteinander? Das Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg e.V. bietet hierzu eine Möglichkeit in lockerem Rahmen: Der zweisprachig ausgerichtete Deutsch-Chinesische Dialog führt einmal im Monat zwei Experten aus Deutschland und China zusammen, welche die Verhältnisse und Perspektiven des jeweils anderen Landes beleuchten. Die Referenten sind mit beiden Kulturen vertraut und treffen sich im Rahmen der Veranstaltung nicht selten zum ersten Mal.
 
„Dialog“ bedeutet an diesen Abenden jedoch mehr als nur den bloßen Austausch fachlicher Expertise, denn auch die persönliche Begegnung zwischen Deutschen und Chinesen kommt nicht zu kurz: Beim kleinen Buffet im Anschluss an das Gespräch haben die Gäste die Möglichkeit, den Deutsch-Chinesischen Dialog in entspannter Atmosphäre fortzuführen.
 
55. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

Wohin führt uns der internationale Jugendaustausch? Ein Dialog über Erwartungen und Erfahrungen von Jugendlichen aus China und Europa

 
Dienstag, 16.08.2016, 18:00 Uhr
Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal Shanghai
 
Dialogpartner: Jugendliche aus China und Europa
Moderation: Dr. Carsten Krause, Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg, Hamburg
 
Was bedeutet eigentlich internationaler Jugendaustausch für Chinesen und für Europäer? Welche Erwartungen stellen sie an die interkulturelle Begegnung, und welche Erfahrungen sammeln sie dabei? Die weltweit erste Xiangqi-Jugendweltmeisterschaft führt über 70 Jugendliche aus aller Welt in Hamburg zusammen. Zugleich fordert sie dieser aus China stammende Denksport Xiangqi zum internationalen Wettbewerb heraus. Wie fühlen sich die Jugendlichen auf dieser gemeinsamen Reise, die sie bis nach Helsinki führt? Dieses einmalige Erlebnis erlangt im „Deutsch-Chinesischen Jahr für Jugend- und Schüleraustausch 2016“ eine besondere Relevanz. Denn eine solche Form der Begegnung vermag neue Wege aufzuzeigen, wie Jugendaustausch mit Leben gefüllt werden kann. Im Rahmen des DEUTSCH-CHINESISCHEN DIALOGS unternimmt das Konfuzius-Institut den Versuch, die Jugendlichen zur Reflektion über Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Wahrnehmungen des internationalen Austausches ins Gespräch zu bringen.
 
Ein Beitrag des Konfuzius-Instituts an der Universität Hamburg zum „Deutsch-Chinesischen Jahr für Jugend- und Schüleraustausch 2016“.
 
Kooperationspartner:
Deutscher Xiangqi-Bund (DXB)
CAISSA Touristic (Group) AG
China Xingyang Chu-Han-Border Xiangqi Promotion Center
 
Eintritt: 8 Euro / ermässigt 5 Euro (inkl. Buffet)
 
Hier können Sie sich für diese Veranstaltung anmelden!
 
 

Veranstaltungen aus unserem Archiv:

 
54. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

Aus Liebe zum Laufen: Freud und Leid deutscher und chinesischer Marathonis

 
Freitag, 15.04.2016, 18:00 Uhr
Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal Shanghai
 
Was macht Laufen zur Leidenschaft? Und wie kommt es dazu, dass Menschen aus allen Kulturkreisen diesen Sport so mögen und zu Zehntausenden am Marathon in ihrer Heimat oder auch in der ganzen Welt teilnehmen? In Hamburg und Shanghai finden sich viele Gemeinsamkeiten und Gegensätze zugleich. Dabei hat jeder Mensch eine eigene Geschichte, wie er zum Laufen kam. Und in jeder Stadt entwickeln sich ganz spezielle Rahmenbedingungen und Trainingsgewohnheiten.
 
Anlässlich des 30-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums zwischen den beiden Hafenstädten initiiert das Konfuzius-Institut erstmals die „Hamburg-Shanghai Marathon-Brücke“. Beide Metropolen entsenden in die jeweilige Partnerstadt ein Team mit der symbolischen Zahl von drei Amateuren, die für jeweils ein Jahrzehnt stehen und an dem dortigen Stadt-Marathon teilnehmen. Im Vorfeld des 31. Hamburger Marathons, der am 17. April 2016 stattfindet, treffen die drei Shanghaier Ehrenläufer beim DEUTSCH-CHINESISCHEN DIALOG auf drei Marathon-erfahrene Gesprächspartner aus Hamburg, u.a. den mehrfachen Hamburger Meister im Marathonlauf Andreas Hünerberg (Bestzeit 2:23,26 Std.). Wie reichhaltig der Blick auf das Laufen sein kann, diskutieren sie anhand ihrer vielfältigen persönlichen Erfahrungen.
 
Als Initiator dieses Beitrags zum Städtepartnerschaftsjubiläum möchte das Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg die Menschen aus beiden Städten einander näherbringen und hofft, auch für die Zukunft viele Läufer zur Teilnahme am Marathon in der jeweils anderen Partnerstadt zu motivieren.
 
Moderation:
Dr. Carsten Krause, Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg, Hamburg
 
Dialogpartner:
Ma Lei, Shanghai Yedue Culture Medium Spread Co. Ltd, Shanghai
Xu Kun, Nike Commercial (China) Co. Ltd, Shanghai
Zhu Zhen, Journalist, Shanghai
Andreas Hünerberg, Hünerberg-Running, Hamburg
Christian Klopp, Kameramann, Hamburg
Heiko Vierling, Polizei Hamburg, Hamburg
 
Eintritt: 8 Euro (inkl. Buffet) / 5 Euro erm.
 
 
 
53. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

Chinesisch und Deutsch im Internet: Welche Rolle spielt die Internetkommunikation bei der Entwicklung unserer Gesellschaft?

 
Donnerstag, 05.11.2015, 19:00 Uhr
Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal OG
 
JunProf Dr. Friedemann Vogel, Juniorprofessor für Medienlinguistik und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Medienkulturwissenschaft, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg

Ni Shaofeng, bildender Künstler und Lektor für Chinesisch als Fremdsprache am sinologischen Seminar der Universität Hamburg
 
Moderation: Stefan Christ, Übersetzer und Master-Student der Sinologie an der Universität Hamburg
 
Kommunikation über das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Und wer sich für China interessiert und Chinesisch lernt, möchte auch in der Lage sein, dort Internet und Social Web zu nutzen. Wie in Deutschland, so wird auch in China mithilfe des Internets gelernt, geforscht und vor allem kommuniziert: es wird gebloggt, gechattet und ge"twittert".
 
Ein zweisprachiges Textbuch, das im Sommer im Helmut Buske Verlag in Hamburg erschienen ist, ermöglicht nun einen kommentierten Einblick in diesen Bereich der Kommunikation in China und bietet Anlass zu diesem Gesprächsabend.
 
Gibt es zwischen den Ländern Deutschland und China Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Bezug auf Internetkommunikation? Welche Themen stehen im Mittelpunkt der Kommunikation? Wie beeinflusst die Möglichkeit, jederzeit über große Entfernungen Menschen zu verbinden, soziale und gesellschaftliche Entwicklungen in den Ländern? Wie haben sich die Nutzergewohnheiten in den letzten Jahren entwickelt und verändert? Darüber diskutieren Juniorprofessor Friedemann Vogel und Ni Shaofeng, moderiert von Stefan Christ.
 
Eintritt: 8 Euro / 5 Euro erm.
 
 
 
52. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

Die Zukunft der Roboter in China und Deutschland: Wohin entwickeln sich Wirtschaft und Kultur?

 
Donnerstag, 27.08.2015, 19:00 Uhr
Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal OG
 
Wolfgang Meisen, Leiter Corporate Communications, KUKA Roboter GmbH, Augsburg
Prof. Dr. Zhang Jianwei, Director of Technical Aspects of Multimodal Systems (TAMS), Fachbereich Informatik, Universität Hamburg

 
Moderation: Dr. Carsten Krause, Direktor des Konfuzius-Instituts, Hamburg
 
Lange Zeit waren Roboter im Bereich von Science Fiction angesiedelt, doch weltweit sind sie heute real und überall anzufinden. Industrieroboter stehen für innovative Fertigungen und sorgen für höhere Produktivität. Welche Rolle spielt die Robotik in der heutigen Industrie, in China und in Deutschland, und welche Trends herrschen dort vor? Wo prägen Roboter schon heute unseren Alltag? Wie sind die gesellschaftlichen Anforderungen, und welche kulturellen Besonderheiten beschleunigen oder bremsen den technischen Fortschritt? Einen Monat vor der großen internationalen Fachkonferenz IROS 2015 in Hamburg stimmen die Referenten aus Wissenschaft und Wirtschaft, Zhang Jianwei (Universität Hamburg) und Wolfgang Meisen (KUKA Roboter GmbH), auf diese Themen ein und diskutieren über Fragen unserer Zukunft, für die die Robotik in China und Deutschland entscheidend sein wird.
Eintritt (inkl. Buffet): 8 Euro (erm. 5 Euro)
 
 
 
51. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

Momo in China und Deutschland: Gedanken über regionale und universale Werte

 
Samstag, 27.06.2015, 19:00 Uhr
Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal EG
 
Hinweis: Der Abt Dayuan lädt zu einer Vorveranstaltung um 18.30 Uhr ein, bei der ein neues Buch präsentiert wird.
 
Dayuan, Abt des Liuzu-Klosters, Guangzhou
Oliver Sachs, Dokumentarfilmer, Seminare/Projektbegleitung, München
Moderation: Martina Bölck, Autorin und Dozentin, Hamburg

 

In seiner über 40-jährigen Wirkungsgeschichte hat der berühmte Roman MOMO des deutschen Schriftstellers Michael Ende (1929-1995) weltweite Beachtung gefunden und stets seine Aktualität erneut unter Beweis gestellt.
 
Weit über die Ebene eines fesselnden Jugendromans hinaus fordert MOMO bis heute die Leser zu tiefergehenden Reflexionen heraus. Welche inneren Werte liegen unseren ökonomischen Strukturen zugrunde? Welchen Einfluss nehmen diese Strukturen wiederum auf ökonomische Prinzipien und menschliches Handeln? Und wie könnte ein neuer Umgang mit Zeit und Geld unsere Wahrnehmung von Verbundenheit und unsere Fähigkeit zu Mitgefühl fördern?
 
Momos besondere Fähigkeit ist das Zuhören. Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit ist vollkommen urteilsfrei und absichtslos, sodass Menschen Streitigkeiten beilegen können, Ängste verlieren, ihre eigene, ganz einzigartige Besonderheit wahrnehmen und neuen Mut schöpfen. MOMO regt den Dialog an – eine ideale Inspiration, den DEUTSCH-CHINESISCHEN DIALOG mit neuen Impulsen zu befördern.
 
Der Autor und Regisseur Oliver Sachs arbeitet in Kooperation mit weiteren Filmemachern an einem Dokumentarfilm über die Hintergründe der Geschichte MOMO. Diese filmische Arbeit stellt eine Verbindung zwischen emotionalen, ökologischen und ökonomischen Themen her. Ihr Ausgangspunkt ist die Erforschung des Einflusses von Geldsystemen auf ökonomisches und zwischenmenschliches Verhalten sowie Erfahrungen mit Dialogmethoden aus dem Bereich des „tiefen Zuhörens. 2013 ist aus dieser Gemeinschaftsarbeit bereits ein erster Kurzfilm 40 Jahre MOMO – Ein Märchen wird erwachsen hervorgegangen (www.40jahremomo.de). Erkenntnisse aus dieser Arbeit gibt Oliver Sachs in Seminaren und Workshops weiter. Er hat einen weiten Überblick über die Rezeption der Geschichte und ist selbst zugleich ein hervorragender Interpret mit eigenen, sehr lebenspraktischen Deutungen zu MOMO.
 
Der buddhistische Chan-Meister Dayuan stammt aus der Provinz Hunan und hat nach seinem wirtschaftswissenschaftlichen Studium Mitte der neunziger Jahre als einer der jüngsten Äbte in China die Leitung mehrerer Klöster übernommen. Sein heutiger Hauptsitz ist das Liuzu-Kloster in Südchina, in welchem lange Zeit der sechste Patriarch des Chan-Buddhismus, Huineng (638-713), gelebt hat. In seinem Wirken verbindet Meister Dayuan eine profunde Kenntnis des weltlichen Lebens in China und seiner äußerst dynamischen Wirtschaftsentwicklung mit der tiefgründigen buddhistischen Weltsicht, die auch im Westen zu neuen Interpretationen von MOMO inspirieren kann.
 
Bereits 1995 regte der Roman MOMO den Japanischen Zen-Lehrer Soiku Shigematsu zu dem Essay „MOMO erzählt Zen“ an. Genau zwanzig Jahre nach dem Tod des Autors Michael Ende führt der Roman MOMO, welcher in über 40 Sprachen übersetzt worden ist, nun erstmals deutsche und chinesische Interpreten zusammen und lädt das Publikum ein, sich in den Dialog aktiv mit einzubringen.

Neu an dem Format des DEUTSCH-CHINESISCHEN DIALOGS, der im ersten Quartal pausierte, sind der Quartalsrhythmus, sowie die Erweiterung der Themenfelder. Wie bisher lädt das Konfuzius-Institut im Anschluss zu einem geselligen Beisammensein bei einem kleinen Buffet ein.
 
Eintritt (inkl. Buffet): 8 Euro / ermäßigt 5 Euro
 
 
Montag, 01.12.2014, 19:00 Uhr

50. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

Ort: Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal OG

Im deutsch-chinesischen Dialog: zwischen wem, worüber und wozu?
 
Dr. Chen Ping, Gesandter Botschaftsrat, Chinesische Botschaft, Berlin
Botschafter Martin Fleischer, ehemals Gesandter Botschaftsrat in Peking, jetzt Vizepräsident des EastWest Institute, Brüssel
Udo Hoffmann, Kulturmanager, Stuttgart/Beijing
Zijuan Zaft, Kulturmanagerin, Berlin/Beijing
Moderation: Annette Listmann, Dr. Carsten Krause
 
Was verstehen Deutsche und Chinesen unter einem Dialog? Wie lässt er sich am besten realisieren? Und bringt der Dialog stets die Lösung aller Probleme?
 
Zum 50. Jubiläum des DEUTSCH-CHINESISCHEN DIALOGs im Chinesischen Teehaus lädt das Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg zu einer erweiterten Gesprächsrunde ein, bei der herausragende Vermittler zwischen den Kulturen über ihre Erfahrungen diskutieren:
 
Martin Fleischer war als Leiter der Kulturabteilung  der Deutschen Botschaft (Beijing) mit dem Projekt „Deutschland-China – Gemeinsam in Bewegung“ von den ersten konzeptionellen Überlegungen 2006 bis zu dessen Abschluss im Jahr 2010 federführend befasst.  Als sein Counterpart arbeitete im Chinesischen Kulturministerium Dr. Chen Ping , der anschließend das „Chinesische Kulturjahr in Deutschland“ kuratierte und derzeit Leiter der Kulturabteilung  der Chinesischen Botschaft in Berlin ist.
 
Aus unternehmerischer Perspektive, aber auch aus seiner Begeisterung für die völkerverständigende Funktion der Rock- und Pop-Musik, hat Udo Hoffmann sich etliche Jahre im Kulturbetrieb in China betätigt; er hat  chinesische Newcomer-Bands gefördert und zugleich Ikonen wie Cui Jian und Udo Lindenberg dem jeweils anderen Kulturkreis bekannt gemacht. Zijuan Zaft wiederum war seinerzeit im Goethe-Institut in Beijing tätig; jetzt führt sie freiberuflich Kulturprojekte für verschiedene Stiftungen und Ausstellungen, sowie eigene Kunstprojekte durch.
 
Im Anschluss an kurze Eingangsstatements vertiefen die Moderatoren mit den Referenten am Beispiel von deren eigenen Erfahrungen das Gespräch über Chancen und Herausforderungen für den Dialog zwischen Deutschen und Chinesen. Auch das Publikum ist eingeladen, sich in die Diskussion einzubringen und über pros und cons dialogischer Begegnungen zwischen Ost und West mit zu debattieren.
 
Eintritt inklusive Buffet: 12 Euro / 9 Euro (ermässigt)
 
 
 
Freitag, 21.11.2014, 19:00 Uhr

49. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

Ort: Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal OG

Chinas Kunst und der Westen – Einfluss oder Anpassung?
 
Prof. Dr. Wolfgang-Andreas Schultz, Komponist, Hamburg
Prof. Dr. h.c. Shan Fan, Künstler, Hamburg
 
Mit der Ausstellung „Secret Signs“ und dem dort stattfindenden Konzert „Neue Musik und China“ verbindet sich die Frage nach Authentizität und Deutungsmacht in gegenwärtiger Kunst und Musik. Welche Rolle spielt die Auseinandersetzung mit der eigenen Tradition und wie definiert sich kulturelle Identität? Es diskutieren der Komponist Prof. Wolfgang-Andreas Schultz und der Künstler Shan Fan.
 
Kooperationspartner: Deichtorhallen Hamburg
 
Eintritt inklusive Buffet: 12 Euro / 9 Euro (ermässigt)
 
 
 
Donnerstag, 02.10.2014, 19 Uhr

48. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

Chinesisches Teehaus "Hamburg Yu Garden", Feldbrunnenstraße 67, Saal OG

Ökologisch und gesund? Biokonsum und Biomarkt in China und Deutschland
 
Yang Xiling, Doktorandin, Göttingen
Dr. Gerd Boesken, Geschäftsführer Ostasien Service GmbH, Hamburg
Moderation: Prof. Dr. Thorsten Teichert, Universität Hamburg
 
Die Nachfrage nach Biolebensmitteln wächst sowohl in China als auch in Deutschland. Lebensmittelskandale, wachsendes Umweltbewusstsein, veränderte Lebensstile - warum greifen immer mehr Menschen zu biologisch erzeugten Produkten? Gibt es den "typischen" Biokonsument oder finden sich die Käufer in allen Altersgruppen und Schichten beider Gesellschaften? Welchen Einfluss hat der Biotrend auf die landwirtschaftlichen Erzeuger und den Markt, welche Rolle spielt staatliche Förderung? Und wie wird in China und Deutschland die Qualität gesichert? Zu diesen und anderen Fragen diskutieren Yang Xiling, Doktorandin des Promotionsstudiengangs "Biodiversität und Gesellschaft" an der Universität Göttingen und Dr. Gerd Boesken, Geschäftsführer der Ostasien Service GmbH in Hamburg.
 
Kooperation: Studiengang "Wirtschaft und Kultur Chinas"
 
Eintritt inklusive Buffet: 12 Euro / 9 Euro (ermässigt)
 
 
Freitag, 05.09.2014, 19 Uhr

47. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

Chinesisches Teehaus "Hamburg Yu Garden", Feldbrunnenstraße 67, Saal OG

Buchkunst in China und Deutschland: Techik und Wertschätzung zweier Hochkulturen im Wandel

Su Shan, Buchrestauratorin, Hamburg
Roman Wilhelm, Grafikdesigner, Berlin

Worin unterscheidet sich der Buchdruck der Tradition nach Gutenberg und in China? Worin unterschieden sich Manuskripte? Wie wurden Bücher gebunden, welche Materialien schützten das in den Büchern vermittelte Wissen vor dem Verlust, und wie wurden bzw. werden Bücher aufbewahrt? Über die Entwicklung der Buchkultur und -kunst in China und Deutschland und über den Wandel in Technik und Wertschätzung diskutieren Su Shan, Buchrestauratorin europäischer Buchkunst, und Roman Wilhelm, Experte für Grafikdesign.

Eintritt inklusive Buffet: 12 Euro / 9 Euro (ermässigt)
 
 
Mittwoch, 23.07.2014, 19 Uhr

46. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

Chinesisches Teehaus "Hamburg Yu Garden", Feldbrunnenstraße 67
 
Miss Shanghai : Eine Stadt und ihr literarisches Gedächtnis
 
Wang Anyi, Schriftstellerin, Shanghai
Dr. Marcus Hernig, Autor und Publizist, Shanghai
Moderation und Dolmetschen: Dr. Jing Bartz
 
Was verbindet die international bekannte Schriftstellerin Wang Anyi mit ihrer Heimatstadt Shanghai? Und welche Gefühle hat der deutsche Autor und Publizist Dr. Marcus Hernig für diese chinesische Metropole? Wang Anyi wurde von dieser Stadt und ihrer wechselvollen Geschichte wie kaum eine andere Schriftstellerin geprägt. Die 60-jährige Autorin, die 2011 für den Man Booker International Prize nominiert wurde, erhielt 2013 den renommierten Ordre des Arts et des Lettres des französischen Kulturministeriums.
 
Im Dialog mit dem in Shanghai lebenden Kulturvermittler Dr. Marcus Hernig, der seinerseits Shanghai in seinem literarischen Schaffen behandelt, wird Wang Anyi über ihre Heimatstadt und das Schicksal einer Miss Shanghai, der Protagonistin ihres preisgekrönten Romans Chang Hen Ge, sprechen.
 
Vor dem Dialog, den die Kulturbehörde als Kooperationspartner ermöglicht hat, findet eine kurze Lesung auf Chinesisch und Deutsch statt.
 
Kooperationspartner: Kulturbehörde Hamburg
 
Eintritt inklusive Buffet: 12 Euro / 9 Euro (ermässigt)
 
 
 
Freitag, 06.06.2014 – Veranstaltung verschoben!

45. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

Vor 25 Jahren in China und Deutschland – ein Rückblick auf die Umbrüche von 1989

Die Veranstaltung am 6. Juni im Rahmen des DEUTSCH-CHINESISCHEN DIALOGs zum Thema „Vor 25 Jahren in China und Deutschland – Ein Rückblick auf die Umbrüche von 1989“ wurde aus organisatorischen Gründen kurzfristig verschoben. Weitere Informationen zur Neuplanung folgen auf der Homepage des Konfuzius-Instituts.
 
 
 
Freitag, 09.05.2014, 19 Uhr

44. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

Ort: Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal OG

Länder der Ideen? Innovation in China und Deutschland

Dr. Liu Wan-Hsin, Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel
Dr. Henning Kroll, Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung, Karlsruhe
 
Innovationen gelten als Schlüssel für internationale Wettbewerbsfähigkeit im 21. Jahrhundert. Während „Made in Germany“ seit langem als Gütesiegel gilt, war China bis vor kurzem noch nicht für seine Innovationsdynamik bekannt. Wie innovativ sind China und Deutschland heute? Wie aktiv forschen und entwickeln Unternehmen oder auch Hochschulen und Forschungsinstitute? Und welche Rolle spielt die Politik: Schafft sie positive Rahmenbedingungen und fördert sie Innovationskultur? Wie gestalten sich die Wechselbeziehungen zwischen China und Deutschland, wenn es um Innovation geht? Welcher Wandel ist zukünftig – gerade auch durch die zunehmende Internationalisierung chinesischer Unternehmen – zu erwarten? Über diese und andere Fragen diskutieren Frau Dr. Liu Wan-Hsin vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel und Dr. Henning Kroll vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe.
 
Eintritt (Buffet inklusive): 12 Euro / 9 Euro

 
 
Freitag, 04.04.2014, 19 Uhr

43. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

Ort: Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal OG

Neue Chancen, neue Konflikte? Innenansichten zum Wandel von Familie in China und Deutschland

Wu Lili, Hamburg
Michael Arri, Berlin
 
Sowohl in China als auch in Deutschland steigt die Zahl der Single-Haushalte – macht der zunehmende Individualismus die Familie zum Auslaufmodell? Was bedeutet eigentlich ‚Familie‘ heute in China und Deutschland, und was hat sich im Vergleich zur vorherigen Generation verändert? Welche Idealvorstellungen sind mit Familie verknüpft, und wie sieht die Realität im Alltag aus? Wie funktioniert das Zusammenspiel der Generationen? Welche Rolle spielen Staat und Gesellschaft für die Lebenswelt von Familien? Ihre langjährigen persönlichen Erfahrungen mit Familie im anderen Land diskutieren Lili Wu, seit elf Jahren mit deutsch-chinesischer Familie in Deutschland, und Michael Arri, der auf zwölf Jahren China mit Großfamilie zurückblickt.
 
Eintritt (Buffet inklusive): 12 Euro / 9 Euro
 
 
Samstag, 22.02.2014, 19 Uhr

42. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

Ort: Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal OG
 
Femme fatale – Herrschaft, Geschlecht und Kunst
Eine Veranstaltung innerhalb von Atelier – Yang Guifei: Die Konkubine des Kaisers

Prof. Dr. em. Hans Stumpfeldt, Universität Hamburg
Xu Juan, Kunstkuratorin, Wiesbaden
Prof. Dr. Beatrix Borchard, Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Moderation: Prof. Dr. Kai Vogelsang, Universität Hamburg

Was hat Yang Guifei, die schönste Frau der Tang-Zeit mit der chinesischen Frau heute und ihren Darstellungen in der Kunst Chinas gemein? Bringen die grundverschiedenen Lebensbedingungen um das Jahr 750 im Vergleich zu heute ein völlig anderes Frauenbild mit sich oder ähneln sich die Rollen der Frau damals wie heute sogar? Wie stand und steht es um die Rechte von Frauen? Diese und andere Fragen beleuchten Professor Hans Stumpfeldt und Xu Juan und sprechen mit Professorin Beatrix Borchard über eine femme fatale und über eine femme totale. Anschließend bietet sich bei einem Buff et die Möglichkeit, mit den Referenten und Teilnehmern ins Gespräch zu kommen.

Kooperationspartner: Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Abteilung für Sprache und Kultur Chinas Asien-Afrika-Institut Universität Hamburg
 
 
 
Freitag, 17.01.2014, 19 Uhr

41. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

Ort: Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal OG

"Den Vorhang zu und alle Fragen offen?"*
Ein Gespräch über Theater und Gesellschaft heute in China und Deutschland
 
Dr. Li Yinan, Zentrale Theaterakademie Peking
Sabine Heymann, Zentrum für Medien und Interaktivität, Universität Gießen
 
Während das Sprechtheater in Deutschland eine lange Tradition hat, kam es erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach China. Wie sieht heute die Theaterlandschaft in beiden Ländern aus? In welchem Spannungsfeld bewegt sich Theater, und welchen konkreten Herausforderungen – seien sie künstlerisch, ökonomisch oder auch politisch – müssen sich Theatermacher stellen? Welche Ansprüche haben sie an sich selbst, und welche Erwartungen hat das Publikum? Inwieweit beeinflussen sich chinesisches und deutsches Theater über kulturelle Grenzen hinweg? Über diese und andere Fragen diskutieren Dr. Li Yinan, Germanistin und Theaterwissenschaftlerin an der Zentralen Theaterakademie in Peking, und Sabine Heymann, Geschäftsführerin des Zentrums für Medien und Interaktivität der Universität Gießen.
 
Eintritt (Buffet inklusive): 12 Euro / 9 Euro
 
*Zitat aus Bertold Brecht „Der gute Mensch von Sezuan“
 
 
 
Freitag, 6.12.2013, 19:00 Uhr
Ort: Chinesisches Teehaus "Hamburg Yu Garden", Feldbrunnenstraße 67, Teepavillon

40. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

Von Fans und Followern zu Aktivisten? Eine Diskussion zur Rolle der Social Media für politische Meinungsbildung und politisches Engagement in China und Deutschland.
 
Wang Fengbo, Journalist, Düsseldorf
Magnus Dau, M.A., Universität Duisburg-Essen

Das soziale Netzwerk Facebook und der Mikroblogging-Dienst Twitter bzw. chinesische Gegenparts wie Renren, QZone und Sina Weibo spielen im Alltag vor allem der jüngeren Internetnutzer in China und Deutschland eine große Rolle. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es hinsichtlich der Strukturen und Nutzungsgewohnheiten? Geht es vorrangig um Kontakte und Spaß oder dienen Social Media auch immer mehr zur politischen Meinungsbildung? Fördern sie darüber hinaus politisches Engagement, und wie kann dieses konkret aussehen? Inwieweit nutzen Parteien, aber auch Verbände und Vereine Social Media, um Unterstützung für ihre Agenda zu erhalten? Darüber diskutieren der Journalist Wang Fengbo und Magnus Dau, Politikwissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen.
 
 
Freitag, 1.11.2013, 19:00 Uhr
Ort: Chinesisches Teehaus "Hamburg Yu Garden", Feldbrunnenstraße 67, Saal OG

39. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

Weiser Patriarch und effektives Management? Eine Diskussion über Führungskultur in China und Deutschland und ihre Bedeutung für den Unternehmenserfolg.
 
Prof. Zhang Yu, China Communications Consulting, Berlin
Prof. Dr. Monika Schädler, Hochschule Bremen
Moderation: Prof. Dr. Michel Clement

Welche Bedeutung messen chinesische und deutsche Unternehmen dem Thema Führungskultur bei? Welche Führungsstile werden gepflegt, wo liegen konkrete Unterschiede und Gemeinsamkeiten? Welcher Wandel ist – gerade auch durch die zunehmende Internationalisierung chinesischer Unternehmen – zu beobachten? Vor dem Hintergrund der weltweiten Wirtschaftskrise ist zudem die Frage interessant, ob chinesische oder deutsche Unternehmen besser gerüstet erscheinen. Kristallisiert sich ein bestimmter Führungsstil als besonders erfolgreich heraus bzw. werden sogar neue Führungskulturen geprägt? Über diese Fragen diskutieren Prof. Yu Zhang, Geschäftsführerin von China Communications Consulting in Berlin, und Prof. Dr. Monika Schädler, Sinologin an der Hochschule Bremen.

Kooperationspartner: Studiengang „Wirtschaft und Kultur Chinas“

 
Freitag, 4.10.2013, 19 Uhr:
Ort: Chinesisches Teehaus "Hamburg Yu Garden", Feldbrunnenstraße 67, Saal OG

38. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

Kulturmix als Erfolgsrezept? Die „deutsche“ Pekingoper "Die Nachtigall" feiert 20-jähriges Bühnenjubiläum.

Karsten Gundermann, Hamburg
Prof. Zhang Yao, Nationalakademie für chinesische Theaterkunst, Peking

Vor 20 Jahren wurde die Pekingoper "Die Nachtigall" des deutschen Komponisten Karsten Gundermann nach dem Märchen von Hans Christian Andersen in Peking uraufgeführt. Seither ist sie in China und weltweit sehr erfolgreich. Obwohl Musik und Darstellung ausschließlich auf die klassische Pekingoper zurückgreifen, ist das Werk für westliches Publikum ohne jegliche Vorkenntnisse verständlich. Was bringt einen deutschen Komponisten dazu, sich an den Inbegriff chinesischer Kulturtradition heranzuwagen? Wie empfinden chinesische Künstler das Werk, wie reagiert das Publikum weltweit? Ist eine solche kulturelle Adaption legitim, gehört ihr gar die Zukunft? Darüber unterhalten sich der in Hamburg lebende Komponist Karsten Gundermann und Prof. Yao Zhangaus Peking. Wir zeigen die 2012 entstandene Verfilmung der Pekingoper "Die Nachtigall" erstmalig in Hamburg. Der Dialog findet im Anschluss daran statt.

 
Freitag, 13.9.2013, 19:00 Uhr
Ort: Chinesisches Teehaus „Hamburg Yu-Garden“, Feldbrunnenstraße 67, Pavillon UG
 

37. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

 
Konfuzius und Goethe im Dialog – und auch im Wettstreit? Strategien und Ziele der Vermittlung von chinesischer und deutscher Sprache und Kultur.
 
Ein Beitrag zum DEUTSCH-CHINESISCHEN SPRACHENJAHR 2013/2014
 
Prof. Chen Hangzhu, Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen
Charlotte Hermelink, Goethe-Institut Hamburg
 
Ende Mai 2013 eröffneten Chinas Ministerpräsident Li Keqiang und Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin das DEUTSCH-CHINESISCHE SPRACHENJAHR 2013/2014, das den wechselseitigen Sprachunterricht und den sprachbezogenen Kulturaustausch zwischen beiden Ländern fördern soll. Wie verstehen Konfuzius- und Goethe-Institute ihren Auftrag zur Vermittlung von Sprache und Kultur, und wie setzen sie ihn um? Welche spezifischen Chancen und Herausforderungen sehen sie im jeweils anderen Land, und welche konkreten Ziele verfolgen sie? Wo gibt es Möglichkeiten zur Kooperation – oder stehen Konfuzius und Goethe doch eher in Konkurrenz zueinander? Antworten auf diese Fragen geben Charlotte Hermelink, Leiterin des Goethe-Instituts in Hamburg, und Prof. Chen Hangzhu, Direktor des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen.
 
 
Freitag, 5.4.2013, 19:00 Uhr
Chinesisches Teehaus "Hamburg Yu Garden", Feldbrunnenstraße 67, Saal OG

33. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

 
Wie glücklich sind Chinesen und Deutsche? Gesellschaftspolitische Beobachtungen nach der Regierungsbildung in China und vor den Wahlen in Deutschland
 
Zhang Danhong, Redakteurin, Deutsche Welle, Bonn
Dr. Kristin Kupfer, Sinologin, Universität Freiburg
 
Kurz nach Bildung der neuen Regierung in der VR China und fünf  Monate vor den Wahlen in der Bundesrepublik Deutschland stellt sich die Frage nach zentralen Leitbildern in der Politik. Während in China das „Glück“ des Volkes regelrecht zu einem neuen politischen Topos geworden ist, sind auch in Deutschland die Meinungsforscher regelmäßig auf der Suche nach dem gegenwärtigen Verständnis von „Glück“ in der Gesellschaft. Was bewegt die Menschen in China und Deutschland, was unterscheidet bzw. verbindet sie in der Vorstellung vom Glück, und wie wirkt sich dies auf die aktuelle Politik aus? Diese Fragen diskutieren Zhang Danhong, Redakteurin der Deutschen Welle in Bonn und Dr. Kristin Kupfer, Sinologin an der Universität Freiburg.
 
 
Freitag, 3.5.2013, 19:00 Uhr
Chinesisches Teehaus "Hamburg Yu Garden", Feldbrunnenstraße 67, Saal OG

34. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

 
Von Chinesenmafias und tugendhaften Deutschen – oder doch mehr kultureller Tiefgang? Ein Gespräch zu Bildern von China und Deutschland im Film
 
Zhang Yuanchen, Doktorandin der Medienwissenschaften an der Film- und Fernsehhochschule Potsdam-Babelsberg
Dr. Martin Gieselmann, Sinologe, Universität Heidelberg
 
Welche Klischees prägen die Darstellung von Chinesen in deutschen bzw. westlichen und die von Deutschen in chinesischen Filmen? In der gut hundertjährigen Filmgeschichte beider Länder finden sich immer wieder Beispiele von kulturellen Stereotypen – worauf sind sie zurückzuführen, welchem Wandel unterliegen sie und welchen Einfluss haben sie auf das reale Leben? Diesen Fragen gehen Zhang Yuanchen, Doktorandin der Medienwissenschaften an der Film- und Fernsehhochschule Potsdam-Babelsberg, und Dr. Martin Gieselmann, Sinologe an der Universität Heidelberg, nach.
 
 
Freitag, 7.6.2013, 19:00 Uhr
Chinesisches Teehaus "Hamburg Yu Garden", Feldbrunnenstraße 67, Saal OG

35. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

 
Gute Aussichten für die Gesundheitswirtschaft in China und Deutschland? Eine Diskussion zu zwei Gesundheitssystemen im Wandel und wirtschaftlichen Perspektiven.
 
Du Mingming, Senior Consultant, CHINABRAND Consulting, München
Dr. Sven Schröder, Geschäftsführer, HanseMerkur Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
 
Sowohl in China als auch in Deutschland unterliegt das Gesundheitswesen einem tiefgreifenden Wandel. In beiden Ländern ist die Gesundheitswirtschaft ein Wachstumsmarkt, gleichzeitig aber stehen die Akteure vor großen Herausforderungen. Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten zeigen sich? Wie wird mit brisanten Themen – wie dem Schutz von Patienten und Patenten - umgegangen? Und in welchen Bereichen könnten beide Seiten künftig besonders gut zusammenarbeiten? Über diese Fragen tauschen sich Du Mingming, Senior Consultant und Expertin für Medizintechnik bei CHINABRAND Consulting in München, und Dr. Sven Schröder, Geschäftsführer des HanseMerkur Zentrums für Traditionelle Chinesische Medizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, aus.
 
 
Freitag, 2.8.2013, 19:00 Uhr
Ort: Chinesisches Teehaus „Hamburg Yu-Garden“, Feldbrunnenstraße 67, Saal OG

36. DEUTSCH-CHINESISCHER DIALOG

 
Rüstige Rentner? Ein Gespräch zur Lebenssituation alter Menschen in China und Deutschland.
 
Dr. Liu Tao, Universität Bielefeld
Dr. Günter Schucher, GIGA Institut für Asien-Studien
 
Sowohl in China als auch in Deutschland steigt die Lebenserwartung und nimmt die Zahl der Kinder ab. Alte Menschen machen einen immer größeren Teil der Gesellschaft aus. Wie hat sich ihre Lebenswelt im Vergleich zu vorherigen Generationen verändert? Wie sieht ihr Alltag aus, welche Rolle spielen die Familie, soziale Netzwerke oder auch der Staat? Sind Altersvorsorge und Altenpflege ausreichend gewährleistet? Wie sind alte Menschen gesellschaftlich angesehen – und ab wann gilt man überhaupt als alt? Diese und andere Fragen diskutieren Dr. Liu Tao, Soziologe an der Universität Bielefeld, und Dr. Günter Schucher, Referent am GIGA Institut für Asien-Studien in Hamburg.