Lange Nacht der Konsulate

Teeausschank im Pavillon im Herzen des Sees

Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal Shanghai
 
Dienstag, 16.05.2017, ab 18:00 Uhr
 
Aus besonderem Anlass öffnen wir unseren "Teeausschank im Pavillon im Herzen des Sees" einmal außer der Reihe: Zur Langen Nacht der Konsulate haben Sie diesen Dienstag Gelegenheit ab 18 Uhr in authentischer Atmosphäre erlesene Tees zu genießen.
 
 
 
Vortrag im Rahmen der Langen Nacht der Konsulate 2017
 
Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal Shanghai
 
Dienstag, 16.05.2017, 20:00 Uhr
 

Beijing, Bonn und die Bewegung: Wang Shus Begegnungen mit westdeutschen Aktivisten und Politikern

 
Ein Rückblick zur Aufnahme der diplomatischen Beziehungen vor 45 Jahren
 
Mascha Jacoby, M.A., Doktorandin, Universität Hamburg
 
Vor 45 Jahren knüpften China und Westdeutschland diplomatische Bände. Richard Nixons Besuch der Volksrepublik im Februar 1972 hatte die Annäherung Chinas an den Westen kurz zuvor offiziell eingeläutet. Die Phase der radikalen chinesischen Außenpolitik – insbesondere während der ersten Jahre der Kulturrevolution – war beendet.
 
In der Bundesrepublik verkörperte niemand diese Entwicklung so sehr, wie der Journalist, Diplomat und Politiker Wang Shu. Als Korrespondent von Xinhua wurde er zunächst Ende 1969 nach Bonn-Bad Godesberg entsandt. Dort hatte die chinesische Nachrichtenagentur ein Büro eingerichtet bevor diplomatische Beziehungen zur Bundesrepublik bestanden. Zu dieser Zeit war die maoistische Bewegung in vollem Gange: nachdem die 68er-Bewegung auf ihrem Höhepunkt zerfallen war, hatten sich die ersten größeren maoistischen Organisationen gebildet, die Maos Ideen für den Aufbau einer chinesisch-kommunistischen Partei studierten. Einige hatten Kontakt zu den Xinhua-Mitarbeitern in Bonn. 
 
In den darauffolgenden Jahren wurde aus dem Korrespondenten Wang Shu zunächst ein Gesandter der chinesischen Botschaft, bis er 1974 deren Botschafter wurde. Wang begann nun im Zuge der deutsch-chinesischen diplomatischen Beziehungen Verbindungen zu hochrangigen westdeutschen Politikern zu knüpfen. So begleitete er Helmut Kohl, Franz-Josef Strauß und Helmut Schmidt auf ihren Besuchen in Peking. 
 
Im Rahmen der „Langen Nacht der Konsulate“ erzählt Mascha Jacoby im Quartalsvortrag von diesen deutsch-chinesischen Begegnungen in den bewegten 1960er und 1970er Jahren in China und Westdeutschland. Neben amüsanten Anekdoten schildert sie, was uns Wangs Kontakte in den verschiedenen Phasen seines Wirkens über seine Rolle, Chinas Interessen, sowie die deutsche und chinesische Gesellschaft in der jeweiligen Zeit verraten.
 
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Aus unserem Archiv:

 

Literatur, Tee und Brettspiele zur "Langen Nacht der Konsulate" 2016

Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67
 
Donnerstag, 26. Mai 2016, 19:00 Uhr
 
Zang Di –Literatur im Teehaus (10)
Im Rahmen der Langen Nacht der Konsulate“ begrüßt das Konfuzius-Institut Hamburg mit Zang Di einen der bedeutendsten chinesischen Dichter der Gegenwart in unserem Institut. Für seine tiefgründigen Gedichte sowie seinen Witz hat er bereits zahlreiche Preise in China gewonnen. Das Konfuzius-Institut serviert Tee und lädt zu einer Lesung seiner Gedichte in deutscher Sprache ein.

Chinas Künste erleben: Xiangqi, Weiqi (Go), Shogi Schnupper-und Spieleabend
Ebenfalls bieten wir in Kooperation mit dem Go-Landesverband Hamburg und der Spielgemeinschaft China-Schach Hamburg an diesem Abend die Möglichkeit, bei einem Schnupper- und Spieleabend mehr über die chinesischen Brettspiele Xiangqi und Weiqi zu erfahren.
 
Eintritt frei - Hier können Sie sich für diese Veranstaltungen anmelden!