Gartenkunst

Alte Chinesische Gartenkunst

Veranstaltungsort wird in Kürze hier bekannt gegeben
 
Donnerstag, 22.02.2018, 16.00-17.30 Uhr
 
Dozentin: Dipl.-Ing. Sabine Rusch
 
Von alters her bilden Gärten eine wesentliche Quelle des Wohlbefindens für Chinesen. Chinesische Landschafts- und Pflanzenmaler hielten die traditionelle Gartenkultur in Bildern fest. Stets erfolgte die Ausrichtung und Gestaltung mit Pflanzen, Wasser, Steinen, Wegen und Gebäuden nach den kosmologischen Regeln des Fengshui. Ihre höchste Entwicklung erreichte die Gartenkunst in der Stadt Suzhou; mehrere der dortigen Gärten zählen heute zum Weltkulturerbe der UNESCO.
 
In diesem Seminar lernen wir einige Grundzüge der chinesischen Gartenkultur kennen, beschäftigen uns mit Mythologie, Religion und Philosophie und finden so viele interessante Anregungen – auch für den eigenen Garten.
 
Teilnahmegebühr: 18 € (erm.15 €) pro Termin
 
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Blumen-Malerinnen und andere besondere Frauen aus dem alten China

Veranstaltungsort wird in Kürze hier bekannt gegeben
 
Donnerstag, 12.04.2018, 16.00-17.30 Uhr
 
Dozentin: Dipl.-Ing. Sabine Rusch
 
Im alten China gab es nicht sehr viele Malerinnen, denn das Studium dieser offiziellen Kunst war den Beamten vorbehalten und Frauen wurde sehr selten die Gelegenheit geboten, ihre Ausbildung zu vervollständigen. Wir beginnen im Alten China mit der Künstlerin Guan Daosheng (1262-1319). Sie gilt gemeinhin als die große Dame der chinesischen Malerei, die zahlreiche spätere Künstlergenerationen beeinflusste und als vollkommene Künstlerin in der Bambus-Tuschmalerei gilt.
 
Yun Ping ist eine Blumenmalerin aus dem 17. Jahrhundert, die von ihrem Vater die Kunst der Malerei erlernte. Ihre Bilder zeugen von der bemerkenswerten Bildung der Künstlerin, die die Welt der Blumen und Insekten im 17. Jahrhundert genau beobachtete und wir werden die Verbindung nach Europa knüpfen, wo die Malerin Maria Sibylla Merian sich zur gleichen Zeit mit demselben Thema beschäftigte. Mit den Malerinnen Wen Shu (1594-1634) und Fang Zhaolin (1914-2006) werden wir unser Seminar beenden. Thematisch passend dazu empfehlen wir auch die Teilnahme am Malerei-Workshop „Blumen malen“ am 24.03.
 
Teilnahmegebühr: 18 € (erm.15 €) pro Termin
 
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"Pflanzen aus China"

Veranstaltungsort wird in Kürze hier bekannt gegeben.
 
Donnerstag, 15.03.2018, 16.00-17.30 Uhr
 
Dozentin: Dipl.-Ing. Sabine Rusch
 
Tulpen, Hortensien und Kamelien - woher kommen sie?
Spannende Geschichten von Pflanzensammlern und -entdeckern
 
Die meisten Pflanzen – und auch viele, die wir inzwischen als einheimisch betrachten, haben eine weite Reise in unseren Kulturkreis hinter sich.
 
Eine systematische Pflanzenjagd fand aber erst ab Mitte des 18. Jahrhunderts statt als sich Botaniker aus wissenschaftlichem Interesse, aber auch aus Leidenschaft und Abenteuerlust Forschungsexpeditionen in alle Teile der Welt anschlossen, um bislang unbekannte Pflanzen zu entdecken, zu sammeln und in Europa einzuführen.
 
Wir werden die Tulpen auf ihren Wanderungen nach Holland begleiten und erfahren, wer den Tee, die Kamelien und die Hortensien aus Asien eingeführt hat. Pflanzenforscher wie Alexander von Humboldt und Joseph Rock begleiten wir auf ihren spannenden Reisen.
 
Ohne Mut und die Pionierarbeit der Pflanzensammler wäre unsere Welt ein Stück ärmer. Wir empfehlen ergänzend die Teilnahme an der Führung am 26.04. im Botanischen Garten in Klein Flottbek.
 
Teilnahmegebühr: 18 € (erm.15 €) pro Termin
 
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Bambus, Kamelien und andere botanische Kostbarkeiten aus China – Gartenführung
Botanischer Garten in Klein Flottbek
 
Donnerstag, 26.04.2018, 16.00-17.30 Uhr
 
Auf unserem Spaziergang durch das Freigelände des Botanischen Gartens werden wir Pflanzen, die aus Asien zu uns gekommen sind, kennenlernen.
 
Mit der symbolträchtigsten Pflanze Asiens, dem Bambus, wird die Führung beginnen – aber auch Kamelien, Magnolien, Azaleen sowie andere im April blühende Gehölze, werden wir begegnen und besprechen. Das Thema der asiatischen Gartenkunst und die Symbolik der Pflanzen wird keine unwesentliche Rolle spielen.
 
Im alten chinesischen Blütenkalender (huali) aus dem 16. Jahrhundert finden wir die Paeonie als Blume des 4. Monats – vielleicht öffnet sie ihre wunderschönen Blüten für uns! Wir empfehlen ergänzend dazu die Teilnahme an dem Seminar "Pflanzen aus China" am 15.03.
 
Teilnahmegebühr: 18 € (erm.15 €) pro Termin
 
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